| Der Amazonas-Regenwald ist in großer Gefahr! Bild: Joel Takv |
Das brasilianische Waldgesetz war eine ganze Zeit lang eines der modernsten der Welt. Seit 1934 schützt es rund ein Viertel der Vegetation im Privatbesitz. Seit 1965 mussten 50% des privaten Regenwalds bewachsen bleiben, 1996 wurde das sogar noch einmal verschärft.
Seit dem späten Ende der neunziger Jahre, wird versucht den Prozentsatz kontinuierlich nach unten zu schrauben.
Auswirkungen des neuen brasilianischen Waldgesetz
Das neue Gesetzt soll umfassende Änderungen enthalten, u.a:
- Strafen durch Abholzungen in den letzten 5 Jahren werden fallen gelassen
- Aufforstungspflicht für entwaldete Gebiete würde entfallen (Betroffen wären 87 Mio! Hektar)
- Bisher musste jeder Landbesitzer 80% Regenwald erhalten lassen. Dies konnte durch eine Kommission mit viel Aufwand auf 50% herabgesetzt werden. Mit dem neuen Gesetz könnten einzelne Bundesstaaten die Quote generell auf 50% herabsetzen.
1 Kommentare:
Hohn und Spott treffen hier sehr gut zu. Unglaublich, dass so etwas überhaupt in Erwägung gezogen wird. Man müsste doch meinen, dass alle Menschen, die Zugang zu Bildung haben, um die Wichtigkeit des Wälder und besonders der Urwälder wissen! Wie schrecklich es wäre und jetzt schon ist - Tier- und Pflanzenarten sterben aus, weil ihr Lebensraum vernichtet wird, Menschen werden ihrer Heimat beraubt und ein großer Sauerstoffproduzent und CO2-Speicherer wird in unnütze Form (Baumaterial etc.) verwandelt. Es kann doch nicht sein, dass die Menschheit sich so zurückentwickelt, was das Verhalten der Natur gegenüber angeht! Vielen Dank für diesen informierenden, wenngleich schockierenden Artikel.
Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium
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