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Donnerstag, 30. Juni 2011

Veggie-Donnerstag: Pasta-Salat mit getrockneten Tomaten, Pinienkernen und Feta

Im Sommer kommt es ja des öfteren vor, dass es sehr schwül ist. Mir persönlich geht es dann meist so, dass ich gerne mal was kaltes essen würde, da was warmes nicht in den Magen passt. Doch was tun? Salat macht nicht satt ... Denkste!

Ein nahrhafter Nudelsalat bietet Abhilfe. Dafür braucht man nur:
  • 500g Farfalle
  • Salz, Pfeffer
  • 75g Pinienkerne
  • 150g Rucola
  • 120g getrocknete Tomaten (in Öl oder in Wasser eingeweicht)
  • 100g Feta
  • schwarze Oliven
Für das Dressing:
  • Olivenöl
  • Sherryessig
  • 1 TL Senf
  • Pfeffer, Salz
Die Pasta wird abgekocht und mit etwas Öl vermischt, anschließend rösten Sie die Pinienkerne fettfrei in einer Pfanne an, währenddessen können Sie ja den Ruccola waschen und kleinschneiden.
Den Fetta würfeln, die Tomaten in Streifen schneiden und alles zusammen mit den Oliven in eine Schüssel geben.

Nun die Zutaten für das Dressing verrühren und dem Salat beigeben. Eine Stunde in den Kühlschrank....
voilà

Dies ist ein vegetarisches Rezept, zur Verfügung gestellt von Mestolo, dem vegetarischen Rezepte-Blog für die Aktion "Donnerstag ist Veggie-Tag".

Mittwoch, 29. Juni 2011

Webtipp: Online Tarife vergleichen und sparen

Das Vergleichs Portal www.tarifescout.de bietet jede Menge Tarifvergleiche für Strom, Gas, DSL, Kredite und Versicherungen. Schnell, unkompliziert und kostenlos, es stehen zahlreiche Tarifvergleichsrechner jedem zur Verfügung. Hier hat man die Möglichkeit jederzeit schnell und unkompliziert Versicherungen, DSL, Strom, Gas oder unabhängige Kredit Tarife zu vergleichen und so Bares geld einzusparen.

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Dienstag, 28. Juni 2011

Der Pakt mit dem Panda - Unsere Meinung

Seit der Ausstrahlung habe ich mir den Kopf über diese Dokumentation zerbrochen, was soll man davon halten, wie gehe ich damit um und was schreib ich auf Blog2Help? Nun konnte ich mir endlich Zeit nehmen, um mir ein breiteres Spektrum an Informationen zu beschaffen, und ich hoffe, ich kann das auch so wiedergeben, wie es mir gerade im Kopf rumschwirrt.

Sein Lebensraum wird durch
Palmölplantagen zerstört.

Bild: Hans Dunker / pixelio.de
Um was geht es?
Letzte Woche kam spätabends in der ARD der Dokumentarfilm "Der Pakt mit dem Panda" von Wilfried Huismann (noch ca. 2 Wochen in der Mediathek einsehbar).Der Journalist deckte auf, dass der WWF nicht nur den reinen Umweltschutz vor Augen hat, sondern auch politische und wirtschaftliche Interessen pflegt. So soll er z.B mit dem Palmölkonzern Wilmar zusammenarbeiten und wie es in der Reportage heißt "minderwertigen Wald" zur Rodung freigeben um auf diesem nachhaltiges Palmöl herstellen zu lassen.
Auch in Argentinien soll der WWF in Sachen genetisch verändertes Saatgut Wegbereiter und mitverantwortlich für Regenwaldrodungen gewesen sein.

Was ist dran?
Als Außenstehender kann man das nicht allzu gut beantworten. Der WWF hat vieles schon wiederlegt bzw. abgestritten. Jedoch haben alle Akteure, die von Seiten des WWF befragt wurden, eine äußerst miserable Figur abgegeben, so dass auch der treueste WWF-Anhänger ins Grübeln kommen muss. Auch der Umgang danach mit dem Thema wurde teilweise kritisiert. Ich persönlich muss sagen, was da teilweise in den Facebook und Twitter Kommentaren zu lesen war, hätte ich auch nicht kommentiert, sobald es was zum Einprügeln gibt sind die Leute da und welche Ansichten sie da teilweise vertreten ist nicht mehr feierlich. Auch hier hat der WWF nun eine Dokumentation ihrer Kommunikationsbemühungen geliefert .

Mir persönlich war der Inhalt der Reportage teilweise zu einseitig und teilweise zu polemisch. So wurde am Anfang zwar erwähnt, dass der WWF nur ein Partner ist, später wir dann erzählt, der WWF rodet diese Wälder. Auch Ureinwohner, die beteuern, keinen Tieren was zu leide zu tun, vertraue ich nicht unbedingt, obwohl diese natürlich eine höhere Naturaffinität haben. Es gibt aber auch genug Reportagen, die zeigen, wie diese Einheimischen Wälder zerstören, was soll man nun glauben?

Ist der Pakt mit dem Teufel überraschend?
Für mich persönlich war es nicht überraschend, dass man in so einer riesen Organisation einige schwarze Schafe findet. Wer ein wenig wirtschaftliches Know-How besitzt, weiß, dass man ab einer gewissen Größe ein Betrieb und das ist der WWF ja schon teilweise, nicht mehr richtig steuerbar wird. Weil der Kopf nicht mehr weiß, was der Fuß macht. Sowas versucht man heutzutage z.B mit Controlling zu lösen, aber ich möchte nicht zu weit ausholen.
Zum anderen sollte es für jeden offensichtlich gewesen sein, dass der WWF mit großen Firmen kooperiert, die Krombacher Regenwaldaktion dürfte hier in Deutschland wohl am bekanntesten sein.
Dass man damit immer einen Drahtseilakt vollführt sollte klar sein. Der WWF verkauft seinen guten Namen für viel Geld, dass dies auch mal schief gehen kann, hat die Dokumentation jetzt gezeigt.
Auch wenn es wohl nicht ganz so dramatisch war, wie in der Doku berichtet.

Das Geld ist ja nicht verschwunden, sondern wird trotzdem noch für die Ziele des WWF ausgegeben. Einen Verdacht für große Veruntreuung dieser Gelder gibt es ja zum Glück nicht.

Moralisch vertretbar?
Meiner Meinung nach ist es nicht schlimm zu versuchen, die Probleme der Neuzeit mit dem System zu lösen, auch auf die Gefahr hin, sich manchmal prostituieren zu müssen. Denn eins sollte uns allen klar sein, die Welt kann nicht nur von uns Idealisten gerettet werden. Die (geschätzten) 1% der Bevölkerung, die sich auch ohne Arschtritt für die Umwelt engagieren, werden die Welt nicht verändern können. Dafür muss es eine massentaugliche Umweltorganisation wie den WWF geben, der auch Spenden von "Normalos" einsammelt und wichtige Themen immer mal wieder in die Öffentlichkeit bringt. Eine Schwächung der "Marke" WWF und des Pandas wird sich auf alle anderen Umweltorganisationen auswirken! (Wenn der WWF sowas macht, dann macht ihr sowas erst recht ...).

Wie soll es weitergehen?
Ich hoffe, dass der WWF sich jetzt, vor allem in den oberen Etagen ein wenig selbst reinigt, denn die Basis ist absolut solide. Auch der WWF Deutschland leistet hervorragende Arbeit und es ist ein wenig unfair, dass sie, dadurch dass es eine deutsche Reportage war, die Suppe ausbaden müssen, obwohl es offensichtlich in anderen Sektionen große Defizite der Strukturen und des Controlling gibt.

Wenn die Reportage etwas Gutes hatte, dann vor allem, dass jetzt hoffentlich mehr evaluiert wird, was wirklich sinnvoll ist und was nicht. Vielleicht kommt es auch zu einer Verbesserung der Strukturen, was nie schaden kann. Man darf also gespannt sein, wie der WWF weiterhin reagiert und welche Maßnahmen ergriffen werden.

Einen sehr klugen Kommentar zu dem Thema aus dem Blog von Robert Basic, möchte ich euch zum Abschluss nicht vorenthalten:

Das Bessere ist der Feind des Guten (Voltaire)
Was das bedeutet, sollte ich vielleicht entschlüsseln. Wenn NGOs aufgrund ihres Tatendrangs Dummheiten anrichten, wird es in einer vernetzten Welt eher zu Tage treten. Es ist dabei völlig unerheblich, ob ein oder dutzende NGOs daran zu Grunde gehen werden, es ist irrelevant. Relevant ist der sich ergebende Soll-Ist-Regelkreis. NGOs werden gesamtheitlich bewusster, vorsichtiger und überlegter an den Stellschrauben drehen. Das ist das, was ich mit Voltaires Zitat meinte. Eine vernetzte Welt verbessert den Informationsfluss, macht Wirkweisen klarer, verbessert die Chancen, sich zu verbessern. These, ja, aber schlüssig.

TV Tipp: Abgefackelt

Heute, Dienstag 28.06.2011 um 21:05 - 22:00 auf Arte kommt eine interessante Reportage darüber, wie paradox doch die Energiegewinnung ist.

Foto: Ard
Ölkonzerne fackeln bei der Gewinnung von Rohöl riesige Mengen von Gas ab, nur um schneller an das Öl zu kommen. Mit dem sinnlos verbrannten Gas könnte man 1/3 des europäischen Bedarfs decken.

Es kann einfach nicht sein, dass unnütz wertvolle Rohstoffe, die ja bekanntlich begrenzt sind, verbrannt werden, nur um schneller an einen noch schädlicheren Rohstoff wie Erdöl zu kommen. Die Öffentlichkeit und Politik darf nicht weiter die Augen vor solchen Unsinn verschließen und muss den Konzernen Druck machen, diesen Unsinn zu stoppen!

Montag, 27. Juni 2011

Webtipp: Omas Geheimtipp

Bei wem ist noch nicht zu einem ganz unglücklichen Zeitpunkt ein kleines oder größeres Problem im eigenen Haushalt aufgetaucht, für das er auf die Schnelle keine Lösung parat hatte?

Egal ob Wohngemeinschaft oder die erste eigene Wohnung, Küche oder Keller, Oma oder Student, auf Omas Geheimtipp - die besten Haushaltstipps findet fast jeder interessante Tipps zu allen möglichen Themen, die den Haushalt, Fahrzeuge und Tiere betreffen.

Sehr viele dieser Tipps beschäftigen sich mit dem Reinigen verschiedenster Gegenständen und Möglichkeiten, auf einfache Art und Weise im Haushalt den einen oder anderen Euro zu sparen. In einem sehr interessanten Beitrag wird beispielsweise beschrieben, wie man günstig Markenware einkaufen kann.

Einige ganz leckere Rezepte haben ebenfalls schon Einzug in den Haushalts-Blog gefunden.

Wer auf der Suche nach alten Hausmittelchen ist um die eine oder andere Krankheit bekämpfen zu können, wird ebenfalls bei einem Besuch der Seite nicht enttäuscht werden.


Der Sponsor bezahlt für die Veröffentlichung dieses Webtipps 50 Mio Klammlose - danke dafür!

Sonntag, 26. Juni 2011

Der Amazonas Regenwald braucht Ihre Stimme

Stoppt die Abholzung im Amazonas
In der Waldwoche haben wir berichtet, dass Brasilien ein wichtiges Waldschutz-Gesetz gekippt hat. Nachdem in letzter Zeit Waldschützer in Brasilien auf mysteriöse Weise ermordet wurden, wächst der Druck auf die Brasilianische Präsidentin Rousseff.

Auch die Organisation Avazz hat sich eingeschaltet, diese haben eine enorme Reichweite. Vielleicht kann dadurch ja dieses Waldgesetz durch den öffentlichen Druck noch gekippt  werden.

Ein Auszug des Briefes, welchen Sie unterstützen können:

Bitte schreiten Sie umgehend zur Rettung von Brasiliens wertvollem Regenwald ein und widersprechen Sie den Änderungen des Waldschutzgesetzes. Verhindern Sie weitere Morde an Umweltaktivisten und Arbeitern, indem Sie verschärft gegen illegale Holzfäller vorgehen und den Schutz für diejenigen erhöhen, die von Gewalt oder Tötung bedroht sind. Die Welt braucht Brasilien als internationalen Anführer im Kampf für die Umwelt. Ihr entschlossenes Handeln zu diesem Zeitpunkt wird unseren Planeten für künftige Generationen erhalten.

Zur Protestaktion 

Donnerstag, 23. Juni 2011

Donnerstags gibt's Veggie-Gerichte

Ich freue mich tierisch euch heute die Kooperation von Blog2Help und Mestolo, dem Blog für vegetarische Rezepte, bekannt zu geben.
Aufgrund der Aktion "Donnerstag ist Veggie-Tag" möchten wir euch jeden Donnerstag ein vegetarisches Gericht vorschlagen, um euch zum einen den vegetarischen Tag schmackhaft zu machen und euch zum anderen Variationsmöglichkeiten zu bieten.

Diese Kooperation ist erst einmal auf 2 Wochen begrenzt, dann können beide Seiten entscheiden, ob die Kooperation das verspricht, was sich beide Seiten erhoffen.

Also, ab nächste Woche Donnerstag gibt es das erste vegetarische Gericht von Mestolo

Dienstag, 21. Juni 2011

Mal wieder einen Baum pflanzen?


Dass Bäume pflanzen das Klima schützt ist hinreichend bekannt. Im Laufe seines Lebens bindet ein durchschnittlicher Baum ungefähr 20kg des klimaschädlichen Gases Kohlenstoffdioxid - pro Jahr! Um das Leben eines Durchschnittsdeutschen mit 10 Tonnen CO2 Ausstoß pro Jahr kompensieren zu können sind schon 500 Bäume notwendig. In diesem Fall aber ist aller Anfang leicht - einen Baum kann man schon für 3€ von der Organisation IPlantATree pflanzen lassen. Dazu gibt es Fotos und eine lebenslange Dokumentation der Pflanzung. Insgesamt konnte die Organisation schon fast 70.000 Bäume durch Spenden pflanzen lassen. Wir von Zock4Help & Blog2Help haben dort auch schon 586 Bäume geplant. Bestaunen kann man das hier. 3€ sind nicht viel und ein Anfang ist damit getan - wie sieht's aus, macht ihr mit?

Hier geht's lang!


Montag, 20. Juni 2011

Hoffentlich Allianz gerodet?

Der Allianz-Konzern ist der weltweit größte Versicherungskonzern und einer der größten Finanzdienstleister. Er investiert in viele weltweite Geschäfte, was natürlich auch legitim ist.

Schade dabei ist nur, dass er in drei große Unternehmen investiert, die für große Palmölplantagen verantwortlich sind. B2H hat schon des öfteren berichtet, warum diese Plantagen so schädlich für den Regenwald sind (Abholzung der Wälder für Monokulturen, Tiere finden keine Nahrung mehr, uvm..).

Ich persönlich, als großer Fan des FC Bayern, finde es natürlich besonders schlimm, dass die Allianz Gruppe solche Geschäfte nötig hat und hoffe, dass sie durch den öffentlichen Druck einsehen, lieber in andere Geschäftsfelder zu investieren.

Helfen Sie mit, die Allianz zur Einsicht zu bringen und unterschreiben Sie die Petition, die das Unternehmen auffordert sich von diesen Geschäften zurückzuziehen.

Zur Protestaktion

Webtipp: Online Preise vergleichen - Online Preisvergleich

Diverse Angebote von zahlreichen Online Shops vergleichen und so jede Menge einsparen beim online shopping, www.Vergleichzone.de ist eine unabhängige Preissuchmaschine wo es es jede Menge Shops, Produkte und Preise zum Vergleich bereit stehen. Produkte, Shops und Preise jederzeit online vergleichen und sparen unter:

http://www.vergleichzone.de

TV Tipp: Erlebnis Erde - Amazonas

Foto: ARD
Heute, Montag 20.06.2011 - 20:15 - 21:00 Uhr in der ARD.

Der Regisseur Christian Baumeister begleitet die Kayapó (Ureinwohner) bei ihren aufwendigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest. Dabei sieht man interessante Bilder aus dem Amazonas Regenwald und wie das Zusammenspiel der Natur funktioniert.
Jedes Lebewesen im Amazonas hat eine wichtige Rolle.

 Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Quelle

Sonntag, 19. Juni 2011

Sind wir alle Konsumdeppen?

Das Lesen von anderen Blogs lohnt sich oft, auf Konsumtopf habe ich einen super Youtube-Clip gefunden, der das Verhalten der Menschen auf verständliche Art kritisiert und nicht mit dem Finger auf einen zeigt.
Ein echt gelungenes Video.



Auch wir von Blog2Help müssten uns eigentlich an die Nase fassen. In dem Video wird z.B erzählt, dass man am Tag mit 3.000 Werbeanzeigen konfrontiert wird und bei Leuten wie mir, die viel im Internet unterwegs sind, ist das wohl nur sehr konservativ geschätzt. Auf Blog2Help müssen wir ja auch Werbung einsetzen um unser Konzept des kostenlosen Spendens überhaupt aufrecht zu erhalten.

Wie Paradox das Thema ist, sieht man auch, dass die Macher des Videos sich einer voll kommerzialisierten Plattform wie Youtube anschließen müssen, um das Video überhaupt verbreiten zu können.

Man wird die Welt nicht auf einen Schlag ändern können, aber je mehr Leute ein kleines Bewusstsein dafür bekommen, was überhaupt alles notwendig ist, damit wir so leben können, wie wir leben umso besser ist das. Man sollte sich beim Shoppen schon öfters mal die Fragen stellen: "brauche ich das", "gibt es das auch umweltverträglicher" oder "langt auch eine Nummer kleiner"!

Jedoch erwische ich mich auch oft selbst, dass ich im "Kaufrausch" einfach mal das Hirn ausschalte und das muss man wohl trainieren und sich immer mal wieder hinterfragen, wie man es hätte besser machen können.

Ich hoffe, wir konnten euch zum Nachdenken animieren ;) Wer mehr wissen möchte, kann sich auch diese Reportage ansehen, in dem der letzte Mensch der Erde sich die Frage stellt, warum haben wir das nicht verhindert.

Der BUND - Wer ist das überhaupt?

Kurzportrait
An dieser Stelle möchte ich einmal den BUND kurz vorstellen, einen der einflussreichsten Umweltverbände Deutschlands. BUND steht für "Bund für Umwelt und Naturschutz" und ist in erster Linie ein politischer Verband. Der BUND wurde 1975 gegründet und hat aktuell mehr als 500.000 Mitglieder in Deutschland - Tendenz stark steigend - und liegt damit gleichauf mit Parteien wie CDU oder SPD, die allerdings rückläufig sind. Der BUND hat also ein großes politisches Gewicht und engagiert sich vorwiegend für eine ökologische Landwirtschaft, Klimaschutz, den Ausbau erneuerbarer Energien, Wald-, Wasser- und Artenschutz. Insgesamt hatte der BUND 2009 Einnahmen in Höhe von über 13 Mio Euro zu verzeichnen, wovon nur 6% für Verwaltungsaufgaben abgezogen werden.

Arbeitsweise
Der BUND ist überall in Deutschland mit Regionalgruppen vertreten. Diese ermöglichen Maßnahmen wie Umweltbildung, konkrete Naturschutzmaßnahmen oder Lobbyarbeit direkt vor Ort. In den Regionalgruppen ist jeder der sich engagieren möchte erne gesehen, auch Nicht-Mitglieder.

Mitglied werden
Natürlich möchte ich an dieser für einen Beitritt werben. Ein Beitritt sichert die Finanzierung und ermöglicht dem BUND seine Aktivitäten zu erhöhen. Gleichzeitig steigt mit der Anzahl der Mitglieder die politische Kraft, die besonders bedeutsam für einen Lobbyverband ist. Eine Einzelmitgliedschaft ist möglich ab 50€ (ermäßigt ab 16€), eine Familienmitgliedschaft ab 65€ und eine Firmenmitgliedschaft ab 130€. Ich selbst bin mit einem ermäßigten Mitgliedsbeitrag von 16€ Mitglied seit 2009. Als Mitglied bekommt man vierteljährlich das Mitgliedsmagazin und ermäßigten Eintritt in die deutschen Nationalparks.

Internet
Selbstverständlich ist der BUND auch im Internet vertreten. Unter www.BUND.net finden sich weiterführende Informationen zu den Aktivitäten, Möglichkeiten direkt aktiv zu werden oder auch Öko-Tipps direkt für den Alltag. Auch Spenden oder Mitglied werden kann man direkt im Internet. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Bildquelle: wikipedia

Samstag, 18. Juni 2011

Webtipp: Bookmarks online speichern und verwalten

Schon wieder den Überblick im Internet verloren, wie hiess die interessante Seite noch mal? Solche Dienste wie www.Book-Marky.de sorgen für eine Ablösung dieses Problems, Hier kann man seine Favoriten jederzeit online abspeichern und diese dann online verwalten. Man kann sowohl neue Einträge hinzufügen als auch bestehende ändern. 

http://www.book-marky.de

Freitag, 17. Juni 2011

Bienenhotel: Wir gehen mit guten Beispiel voran

Vor kurzem haben wir einen Blogeintrag über Bienen und wie man ihnen helfen kann gehabt (Bienen sind überlebenswichtig für den Menschen - Helfen Sie mit!).

Ich habe mir jetzt so ein Bienenhotel gekauft und aufgehängt, ihr werdet sicherlich den ein oder anderen Erfahrungsbericht noch von mir zu lesen bekommen, wenn mal wer eingezogen ist :)

Ich habe es Wind und relativ Wettergeschützt aufgehangen und hoffe jetzt, die Wildbienen und Co. finden es jetzt schnell genug und fangen zum Eier legen an.

Hier noch zwei Bilder meines Bienenhotels:

Petition: 8 Stunden sind genug!


Jedes Jahr werden Millionen von Schlachttieren quer durch Europa gekarrt. Manchmal sogar über einen Tag. Für diese Transporte gibt es kaum gesetzliche Regelungen bezüglich z.B. Dauer oder Versorgung. 2002 hat die Europäische Kommission für Tiergesundheit und artgerechte Unterhaltung nach einer Studie die Empfehlung ausgesprochen, Tiertransporte so kurz wie möglich zu halten. Eine entsprechende Gesetzgebung ist daraus bis heute nicht erwirkt worden und so werden Schweine, Rinder & Co. weiterhin quasi unterbegrenzt herum gekarrt - solange sie alle 24 Stunden eine Ruhepause von mindestens einer Stunde haben.
Die Tierschutzorganisation Animals Angels setzt sich im Rahmen der Kampagne 8Hours.eu dafür ein, Tiertransporte auf maximal acht Stunden zu beschränken und die Zustände für die Tiere während des Transports zu verbessern. Im Rahmen dieser Kampagne sollen 1 Millionen Unterschriften gesammelt werden um mittels einer EU-Petition die Gesetzgebung in diesem Bereich voran zu bringen. Unterzeichnet hier!

Mittwoch, 15. Juni 2011

B2H sucht Paten

Dank einiger Zock4Help-User konnten wir den Spendenbetrag auf B2H schon mehrfach verdoppeln verdoppelt, d.h. sie zahlten zu jeder Spende 0,5 Cent aus eigener Tasche auf, so dass wir auf einen Spendenbeitrag von 1 Cent kommen. Das finden wir toll!

Aktuell hat sich Hennos noch bis zum 1. Juli bereit erklärt, die Patenschaft zu übernehmen. Wir fänden es aber auch klasse, wenn sich über diesen Zeitraum hinaus Paten finden würden, die bereit sind, unseren Spendenbeitrag auf 1 Cent zu halten. Mit Kleinstbeiträgen lässt sich hier viel erreichen, z.B. 5€ ermöglichen das Verdoppeln von 1.000 Spenden.
Oder: Das Aufstocken aller Spenden seit dem 5. Februar 2010 hätte ca. 53€ gekostet. Insgesamt konnten wir durch das Patenprogramm einen zusätzlichen Spendenbetrag von aktuell 26,21€ aufbringen. Darauf sind wir stolz!

Vielleicht gibt es ja ein paar User hier, die sich daran Vorbild nehmen und bereit sind, die Patenschaft für einen gewissen Zeitraum zu übernehmen? Wir fänden das klasse! Meldet euch bei Interesse in den Kommentaren, direkt auf Zock4Help.de oder per Mail (siehe Impressum am Ende) an uns.

Webtipp: Youtube Video Clips downloaden

Man kann hier sämtliche interessante und coole Video Clips speichern. Auf www.GetVids.de lassen sich kostenlos Videos von diversen bekannten Videoportalen speichern und je nach Bedarf können diese auch in diverse Formate umgewandelt werden. Besuchen Sie auch eine interessante und spannende Community mit einer eingebundenen Suchfunktion und viele Möglichkeiten für Musik, Video Clips, Songtexten und Playlisten. 

Link: http://www.getvids.de

Montag, 13. Juni 2011

Petition: Helfen Sie den Delfinen

Vor einigen Tagen gab es auf unserem Blog einen Bericht über Zoos und deren Bedeutung für den Artenschutz. Das man diesen Weg aber auch in völlig falscher Richtung einschlagen kann, wollen wir an dieser Stelle aufzeigen.

Eine Kette von Delfinarien in den USA (Resorts World) hat vor kurzem wieder 25 Delfine in der freien Wildbahn gefangen und stellt sie nun in ihren Aquarien aus. Anders als z.B. deutsche Zoos verfolgt dieses Unternehmen ausschließlich kommerzielle Ziele. Für die Delfine bedeutet das ein Leben unter schlechten Bedingungen in Gefangenschaft. Unter diesen Bedingungen stirbt die Hälfte der Delfine bereits in den ersten zwei Jahren. Diese Tiere durch billige Wildfänge zu ersetzen ist jedoch viel günstiger als artgerechte Haltung von glücklichen Tieren. Die einzige Möglichkeit solche Unternehmen zu beeinflussen ist - wie so oft - schlechte Publicity. In diesem Sinne sammelt Avaaz Unterschriften um diese dann medienwirksam dem Konzern und den Medien in den USA zu übergeben. Auf diese Weise wurde bereits eine Ausstellung von Walhaien im selben Aquarium verhindert. Lasst uns gemeinsam dagegen protestieren und diese Form der Wilderei gesellschaftlich inakzeptabel machen!

Hier gehts lang!

Samstag, 11. Juni 2011

Moralische Bedenken beim Zoobesuch?

In Zoos kann man Wildtiere
hautnah erleben

Quelle: Holger Gräbner /pixelio.de
Im mdr lief neulich eine interessante Dokumentation hauptsächlich über den Berliner Zoo und den Todesfall des Eisbären Knut. Ein großes Thema war natürlich, in wie weit man Tiere artgerecht halten kann. Diese Dokumentation kann man übrigens noch in der Mediathek ansehen.

Deutschland ist ein Zoo-Land. Es gibt rund 200 Zoos und 500 kleinere öffentliche Gehege wie Kleinzoos oder Vogelpärke. 32 Mio Besucher können alleine nur die Zoos aufweisen, dass sind 20 Mio. mehr als die 1. Bundesliga jährlich ins Stadion locken kann.
Da ich und meine kleine Familie selbst gerne in Zoos gehen, stellt sich natürlich auch mir die Frage, ob ein Zoobesuch überhaupt moralisch vertretbar ist.

Was ist ein Zoo?
Ein Zoo ist per Definition nur eine Zurschaustellung von Tieren in ihrer „natürlichen“ Umgebung. Also ist sowas wie ein Zirkus kein Zoo. Außerdem muss er an mind. 7 Tagen im Jahr der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Welche Aufgaben hat ein Zoo?
Wie schon erwähnt, hat ein Zoo vor allem die Aufgabe, dem Publikum, Tiere in einer natürlichen Umgebung zu zeigen. Das bedeutet, die Gehege müssen gut zugänglich und einsehbar sein, was natürlich schwierig umzusetzen ist, bei Arten mit großen natürlichen Bewegungsdrang (Elefanten z.B). So ist es ein wenig paradox, dass Wildschweine in manchen Wildpärken (geschätzt) zehnmal so viel Platz haben, wie Elefanten die täglich 30km wandern, obwohl sie „nur faul in der Sonne rumliegen“.

Umweltbildung
Viele Zoos setzen auch auf Umweltbildung, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Kindern z.B. ist die Zerstörung der Natur viel besser zu erklären, wenn sie vor Augen haben, was auf dem Spiel steht. Und wenn man sich nicht so gut auskennt, wie unsere fleißigen Blog2Help Leser, sind die Infotafeln die man heutzutage in jedem guten Zoo vorfindet, Gold wert.

Artenschutz:
Das ist eigentlich immer das Hauptargument für alle „Zoofanatiker“, wenn es um den Sinn von Zoos geht, der Artenschutz. Tatsächlich gibt es vereinzelte Tierarten, die dadurch erhalten worden sind, jedoch sind das zumeist nur Kleintierarten, da das logistisch natürlich einfacher zu handhaben ist. Derzeit wäre es absolutes Wunschschdenken, dass wenn z.B. der Tiger ausstirbt, er durch die gezüchteten aus den Zoos ersetzt werden könnte. Erstens wird kein Zoo freiwillig sein Puplikumsmagnet hergeben, zweitens gibt es dafür wohl zu wenig Population in den Zoos um ihn aussiedeln zu können + noch eine „Zuchtreserve“ zu halten.

Das Zuchtbuch und Zuchtprogramme
Allerdings gibt es von renommierteren Zoos schon ambitionierte Ziele in der Hinsicht. So gibt es Zuchtbücher in denen alle Tiere des jeweiligen Zuchtbuchs (pro Tier ein Zuchtbuch, jedoch gibt es nicht für alle Tiere eins, hauptsächlich für gefährdete Arten) mit allerhand Informationen dokumentiert werden.
Dies dient dazu, dass in Zuchtprogrammen, die richtigen Tiere ausgewählt werden können um z.B. Inzucht zu vermeiden und einen großen Genpool zu bekommen, damit die Tiere mehr Widerstandskraft haben und so überlebensfähiger sind.

Gemeinnützigkeit
Auch wenn in dem mdr-Bericht kritisiert wird, dass im Berliner Zoo, trotz Gewinn, nichts in den Zoo investiert worden ist, ist es doch positiv hervorzuheben, dass überwiegend alle Zoos eine gemeinnützige Gesellschaftsform haben, also per Rechtswegen keinen Gewinn ausweisen dürfen, sondern z.B alles wieder in die Gesellschaft stecken müssen (Rücklagenbildung ausgenommen).

Mehr Fläche weniger Tiere
Durch großen Protest und gesellschaftlichen Wandel sind die meisten Zoos von dem Gedanken weggekommen, möglichst viele Tiere anbieten zu müssen um Besucher zu erhalten. Das Gegenteil ist meist der Fall. Natürlich (leider) braucht jeder größere Zoo Zugpferde wie Löwen, Tiger oder Elefanten, aber die in einem „artgerechten“ Gehege. Wenn es sogar für den Laie ersichtlich ist, dass das Tier nicht artgerecht gehalten wird, fühlen sich wohl viele Menschen unwohl und der Zoo gerät in die Kritik. Auch sind die Zoos von selbst darauf gekommen, weil dadurch der Zuchterfolg gestiegen ist und Zuchterfolg bedeutet, dass man z.B. mit anderen Zoos Tiere tauschen kann, was ein wichtiges Mittel für einen Zoo ist, da Tiere ja deren Kapital ist.

Hauptstadtzoo
Das Gegenteil ist leider in Berlin der Fall (wie auch schon in dem mdr-Bericht erwähnt). Berlin schimpft sich als artenreichster Zoo Europas, aber für welchen Preis? Wer ihn mal selbst besucht hat, der ist z.B über die Größe der Käfige in dem die Raubkatzen gehalten werden erschüttert. Oder wenn man die Fläche, die Elefanten oder Giraffen in Berlin zur Verfügung stehen, mit der von Leipzig vergleicht kann man auch nur den Kopf schütteln. Auch die Eisbärengehege sind auf einen Blick als zu klein zu titulieren.
Der einzige Grund, warum Berlin trotzdem so erfolgreich ist, ist wohl seine einzigartige Lage. Jeder Geschäftsmann würde sich die Finger schlecken, wenn er dieses Grundstück in der besten Lage Berlins bekommen könnte. Aber genau das ist der Grund, warum der Berliner Zoo Probleme hat zu expandieren. Die einzige Möglichkeit um Gehege vergrößern zu können, wäre ein paar Arten aufgeben zu müssen, aber den „Titel“ Artenreichster Zoo ist wohl für Berlin zu schwer abzugeben.

Fazit:
Im mdr-Bericht ist natürlich auch ein umstrittener Zoo herausgesucht worden. Trotzdem ist in Zoos nicht immer alles Gold was glänzt. Jeder größere Zoo hat heutzutage auch eine Marketingabteilung und weiß sich perfekt zu vermarkten, deshalb sollte man sich nicht manipulieren lassen und von 100% artgerechter Haltung ausgehen, die gibt es nämlich nicht.
Sie sollten nicht mit all zu schlechten Gewissen in einen Zoo gehen, denn die Milchmädchenrechnung, dass wenn keiner in den Zoo geht, es besser wird, wage ich zu bezweifeln. Städte und Kommunen trennen sich äußerst ungern von ihren Aushängeschildern der Stadt und so wird die Situation der Tiere mit weniger Einnahmen eher schlechter als besser.
Sie können meiner Meinung nach jedem Zoo eine Chance geben und wenn Sie sich unwohl fühlen, weil die Tiere dort schlecht gehalten werden, teilen Sie diesen Missstand der Welt mit. Dies geht z.B direkt an den Zoo aber auch z.B Peta nimmt solche Meldungen sehr ernst und uns gibt es ja auch noch. Erkennen können Sie das z.B wenn Tiere Verhaltensauffälligkeiten aufweisen wie z.B ständiges hin- und hergelaufe, mit dem Kopf wippen oder eine Kombination aus beidem.
Öffentlicher Druck bewirkt meist Wunder und ist verlässlicher als die teils zu laschen Gesetze für Zoos.
Auch ist es für Kinder immer ein schönes Erlebnis, jedoch versuchen Sie Ihren Kind so gut wie möglich zu erklären, wie diese Tiere leben, dass Tiere kein Spielzeug sind und wie man sie schützen kann. Auch sollten Sie natürlich die Tiere nicht füttern oder provozieren.
Man kann in Sachen Zoo natürlich auch eine andere Meinung habe, diese können Sie uns gerne per Kommentar mitteilen, wir sind interessiert.

P.S: Und in Berlin gibt es auch noch einen schönen Tiergarten, der sogar noch grösser und vllt. sogar noch schöner ist als der Zoo ;)

Freitag, 10. Juni 2011

Blog2Help jetzt auch für das Smartphone

Gute Nachricht für alle Smartphonebenutzer, dank unserem Bloganbieter Blogger.com können wir unseren  Regenwald- und Umweltblog jetzt auch für Smartphones anbieten.

So können Sie unsere Blogeinträge lesen, wenn Sie z.B im Bus hocken oder auf irgendetwas warten. Natürlich ist auch die Ansicht für Smartphones optimiert:

Blog2Help - QR Code
Leider funktioniert auf der Handyansicht unser Spendensystem nicht, dafür ist der Blog dort auch Werbefrei.

Sollten Sie kein so modernes Handy haben, aber trotzdem neugierig sein, dann können Sie sich die Ansicht auch hier ansehen.

Webtipp: Online Radio Musik hören

Wer auf der Suche nach Online-Musik ist, sollte sich bei Online-Radioportal.de umschauen. Hier stehen Zahlreiche Internet Radiosender kostenlos zur Verfügung, diese sind alle übersichtlich nach Genres, Länder und Städten einsortiert, so sorgt dieses Portal für Übersichtlichkeit und ermöglicht so jedem seinen Lieblingsradiosender schnell zu finden und so Online Radio Musik jederzeit kostenlos per Online Stream zu hören.

http://www.online-radioportal.de

Donnerstag, 9. Juni 2011

Donnerstag ist Veggie Tag

Eine interessante Idee ist mit dem Veggietag entstanden. Der Hintergrund dabei ist, dass es niemandem schaden könnte, auch einem eingefleischten Fleischesser nicht, mal einen Tag in der Woche auf Fleisch zu verzichten.

Denn der übermäßige Fleischkonsum richtet einen großen globalen Schaden an, den man hier vor unserer Haustüre freilich nicht bemerkt. 18% der Treibhausgase sind auf die Produktion von Fleisch, Fisch und Milch zurückzuführen. Auch wir von Blog2Help weisen ja auch öfters darauf hin, dass z.B durch die Futterproduktion (Soja) Regenwald gerodet werden muss, aber auch für Weideflächen muss viel Wald weichen.

Ein Kilogramm Fleisch ist in der Herstellung so schädlich, wie 250 km Auto fahren. Außerdem werden für diese Menge ca. 50m² Regenwald vernichtet.

Ein fleischfreier Tag würde 15% weniger Regenwaldvernichtung, weniger Treibhausgase und weniger tote Tiere bedeuten und der Verlust an Lebensqualität wäre verschwindend gering.

Natürlich könnte dafür auch jeder andere Tag dazu dienen, jedoch wenn alle sich zumindest an den Donnerstag halten würden (das kann ja auch beliebig erweitert werden), kann sich die Wirtschaft darauf einstellen und Donnerstags eine Überproduktion vermeiden.

Viele Städte, Unis, Schulen, Unternehmen und Prominente haben sich der Initiative schon angeschlossen, seien auch Sie dabei!

Mehr Infos gibt es unter http://www.donnerstag-veggietag.de

Dienstag, 7. Juni 2011

Warum ist Umweltschutz eigentlich wichtig?

Die Umwelt ist uns wichtig
Bildquelle: Maria Lanznaster /
pixelio.de
In einem Forum ist die Frage aufgekommen, warum Umweltschutz eigentlich so wichtig sei. Naturschützer sagen schon seit Jahrzehnten, die Natur muss geschützt werden und bis jetzt ist die Welt immer noch nicht untergegangen…

In der Tat ist es gar nicht so einfach zu dieser zurecht gestellte Frage Antworten zu recherchieren. Ich versuche mich trotzdem mal diese Frage aus meiner bescheidenen Sicht zu beantworten.

Dazu möchte ich ein wenig ausholen:

Zu kurzer Zeitraum:
Die „richtige“ Umweltverschmutzung hat erst mit der Industrialisierung begonnen. Davor wurden zwar durch die Agrarwirtschaft auch Felder gerodet, jedoch in so kleinem Maße, dass es nicht ausschlaggebend gewesen sein dürfte.
Es gibt zwar nur sehr vage Bevölkerungszahlen, aber um 1860 rum (Beginn der Industrialisierung) dürften sich max. 2 MRD Menschen auf der Erde befunden haben (siehe google ) und das ist wohl sogar sehr wohlwollend geschätzt. Jetzt sind es übrigens über 6,7 MRD.

Diese 2 MRD hatten durch die Bewirtschaftung der Felder und dem ausschließlichen Verzehr von regionalen und saisonalen Produkten wahrscheinlich eine annähernd neutrale Ökobilanz.
Also gehen wir davon aus, dass ab 1860 die Umweltverschmutzung bedingt durch die Industrialisierung begonnen hat.
Das wären 151 Jahre in der wir Menschen die Welt sehr drastisch verändert haben. Seit 3,4 Mio Jahren gibt es Leben auf der Erde, welches sich immer wieder verändert hat, jedoch stets im Einklang der Natur lebte, oder gezwungener Maßen im Einklang der Natur leben musste.
Dass heißt, die 151 Jahre der Industrialisierung in dem wir Menschen maßgeblich in die Gestaltung der Natur durch schwere Maschinen eingegriffen haben sind gerade mal 0,0000044% seit dem es Leben auf der Erde gibt.

Dies ist ein sehr kleiner Beobachtungszeitraum, wobei die Umweltzerstörung anfangs ja noch nicht so drastisch war, wie sie zum Beispiel im Moment ist.
Man sieht also, der Mensch hatte bis jetzt einfach „zu wenig Zeit“ die Umwelt zu zerstören. Auch ist jetzt wohl noch so viel Natur vorhanden, dass man vor der Haustür so gut wie keine Auswirkungen erkennt.

Wir leben in der Froschperspektive:
Was mich auch schon zum zweiten Punkt bringt, wir leben in der Froschperspektive, damit meine ich, wir sehen nur das was direkt vor uns passiert, uns fehlt der Überblick. Wären wir ein Vogel könnten wir die Situation von oben betrachten und würden kleinste Makel an der Natur entdecken. So aber sehen wir alles nur von unten und kommen meist gar nicht in kritische Bereiche und können sie somit auch nicht wahrnehmen.
Auch verschließt sich der Mensch gerne vor solchen Problemen, die „ihm nichts angehen“ und lebt deshalb teilweise in Luftschlössern.
Zusammengefasst will ich sagen, uns fehlen einfach unglaublich viele Informationen und Perspektiven um wirklich realisieren zu können, wie schnell die Natur zerstört wird. Weil vor meiner Haustür sieht es immer noch ähnlich aus wie vor 2 Jahren….

Mir ist klar, dass ich jetzt immer noch nicht auf die Fragestellung eingegangen bin, aber ich habe das Argument „die Welt ist ja noch nicht untergegangen“ denke ich ein wenig entkräften können. Auch wollte ich aufzeigen, dass das Problem Naturzerstörung halt einfach sehr abstrakt ist, wenn man nicht täglich damit zu tun hat.

Umweltschutz vor der Haustüre:
Hier möchte ich gerne meine Sicht der Dinge erläutern, warum Umweltschutz vor der Haustüre so wichtig ist. Der größte Effekt ist wohl die Steigerung von Lebensqualität durch eine aktive Umwelt.

Wasserqualität:
Deutschland ist dadurch, dass es die strengsten Bestimmungen der Welt in Sachen Wasserqualität und eine Klärpflicht hat wohl in einer absoluten Luxusposition.
Man kann in Deutschland in der Regel in allen Seen, Flüssen und Bächen baden, ohne Angst zu haben, dass man lebensgefährlich erkrankt oder sogar verätzt wird. Auch Angeln (natürlich nur mit Angelschein und unter Beachtung der gesetzl. Bestimmungen) könnte man so gut wie überall und die gefangenen Fische bedenkenlos essen.
Ein wichtiger Punkt einer hohen Wasserqualität ist, dass durch gute Klärung sich Krankeheiten schlechter ausbreiten können, wie z.B Krankheiten die über Kot verbreitet werden (aktuell EHEC).
Es ist nicht umsonst die höchste Priorität in Schwellenländer, sauberes Trinkwasser zu bekommen. Auch nahe gelegene Länder wie Italien haben noch reichlich Defizite in Sachen Wasserqualität (Quelle1, Quelle2)

BILD: Idyllischer Fluss
Wer würde diese schöne Wald
und Flusslandschaft nicht
vermissen?

Foto : bilder.n3po.com

Wälder und Erholungsgebiete:
Naherholung ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, ob Fahrradtouren oder Wanderungen durch unsere heimischen Wälder oder etwas adrenalinreicher wie Klettertouren, der nahe gelegene Wald bietet allerhand Möglichkeiten die Freizeit zu gestallten. Ich denke, niemand würde es gerne sehen, wenn sein Lieblingswald für so triviale Dinge wie Klopapier weichen müsste. Auch ist es ärgerlich, wenn man sich im Wald erholen möchte und dann auf eine illegale Müllkippe stößt.

Artenreichtum:
Es ist nicht nur schön, den Tieren bei ihrem Treiben zuzusehen, wenn z.B die zukünftige Vogelmutter ein Nest baut oder nach einem Wurm sucht. Nein, auch für Ihren heimischen Garten haben viele Tiere einen wichtigen Nutzen. Nehmen Sie den Igel, der Ihnen hilft, Ihren Salat vor Schnecken zu befreien oder die vor dem Aussterben stehende Biene, die ihre Obstbäume bestäubt. Ich denke auch hier würde keiner diese Tiere missen wollen.

Gesundes Lebensumfeld:
Eine aktive Umwelt schafft nachweislich einen gesunden Wohnort. So erzeugen Bäume z.B nicht nur lebenswichtigen Sauerstoff, nein, sie Filtern auch lebensbedrohliche Stoffe, wie Feinstaub, welches die Lunge schädigt, heraus. Zum einen durch die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, welches die Staubpartikel bindet und zum Boden befördert, zum Anderen durch ihre großen Blattflächen, die wie ein Filter fungieren und durch Regen wieder saubergewaschen werden.

Globaler Umweltschutz
Jetzt wird es wieder etwas abstrakter. Global hat der Umweltschutz wahrscheinlich sogar noch eine höhere Bedeutung, obwohl man selbst wohl gar nichts davon mitbekommt.

Die Natur ist die beste Apotheke und der beste Ingenieur:
Viele Heilmittel kommen aus der Natur, es ist noch nicht einmal annähernd alles erforscht, was es so an Tier und Pflanzenarten auf der Welt gibt und was sie nützen könnten. Durch die immer schnellere Zerstörung der Natur nehmen wir uns aber die Chance dies genauer zu erforschen und bringen uns so eventuell sogar um ein „Allheilmittel“.

Auch wurden viele Erfindungen von den Tieren und Pflanzen abgekupfert, ganze Studiengänge widmen sich diesem Themengebiet. So dienten z.B Katzenpfoten als Vorbild für Reifenprofile.
Wir sollten uns durch die Ausrottung noch gar nicht erforschter Arten nicht die Chance nehmen uns technologisch weiterzuentwickeln.

Artenreichtum:
Auch in der globalen Welt hat Artenreichtum einen wichtigen wirtschaftlichen Nutzen.
Nehmen wir z.B. die ganzen Mikroben, die den Boden fruchtbar halten. Ohne diese nützlichen Helferlein wäre es wahrscheinlich nichts mit Anbau von Getreide und Co. Trotzdem wird ihnen durch Dünger und andere Chemikalien reichlich zugesetzt.

Auch die Biene, die nach Rind und Schwein als das drittwichtigste Nutztier gilt, ist enorm wichtig um Nutzpflanzen zu bestäuben (siehe auch unseren Blogartikel). Jedoch macht auch ihr der (ich sag mal) Wandel der Natur zu schaffen (siehe auch „Der Milliardenkollaps“ ).
Zum anderen Spielt natürlich auch hier der erste Punkt „Die Natur ist die beste Apotheke und der beste Ingenieur“ beim Thema Artenreichtum mit rein.

Schutz vor Naturkatastrophen:
Eine lebendige und ursprüngliche Natur bietet sehr viel (und billigen) Schutz vor Naturkatastrophen. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen: Auslaufflächen von Flüsse: Teilweise wird es schon wieder renaturiert, aber Auslaufflächen von Flüsse und Bäche sind der beste Hochwasserschutz. Hätten wir sie im Ursprungszustand gelassen und sie nicht so dicht besiedelt und begradigt, würde uns jetzt jedes Hochwasser so gut wie gar nicht treffen und Millionen teure Hochwasserschutzvorrichtungen wären unnötig gewesen.
Auch ist jeder Wald besser und günstiger als ein Lawinenschutzwall. Desweiteren schützt der Wald auch vor anderen Bodenerosionen & Co (siehe auch Was ist überhaupt ein Wald).

(Besiedlungs)fläche bewahren:
Da man nicht davon ausgehen kann, dass in den nächsten Jahrzehnten die Ansprüche der Menschheit sinken oder einfach mal die Hälfte aussterben, müssen wir alleine schon für die zukünftigen Aufgaben und Generationen auf die Natur Acht geben. Regenwaldflächen werden z.B gerodet um Plantagen und Felder zu bewirtschaften. Was leider völliger Unsinn ist, weil die Böden zu unfruchtbar für diesen Zweck sind. Nach kurzer Zeit liegt die Fläche brach. Hier wird leider nur auf das schnelle Geld geachtet.
Auch die Wüstenbildung schreitet immer mehr voran (Siehe auch: Wüstenbildung bedroht Millionen)
Niemanden hilft es jetzt oder später, wenn der halbe Planet brach liegt, das wird unsere Probleme nur verstärken.

Was kann man tun – bzw. hilft es überhaupt was?
Man wird oft mit dem Argument konfrontiert „Was hilft es, wenn ich was mache, wenn in XY-Land/Stadt die Leute das auch nicht machen“ oder so ähnlich.

Ich würde mal sagen, jeder weiß selbst, dass dieses Argument schwachsinnig ist, da mit dieser Argumentation nicht einmal ein vernünftiges Zusammenleben möglich wäre. Eher ist so ein Satz ein Ausdruck der Hilflosigkeit.

Man fühlt sich als kleinen unbedeutenden Punkt irgendwo auf der Welt, der nichts ausrichten kann und dessen Handeln keine Gewichtung für das Leben auf der Erde hat. Doch das stimmt so nicht und ich hoffe ich kann Sie ein wenig motivieren in dieser Hinsicht positiver zu denken.

Vorbildfunktion:
Egal ob sie Kinder haben oder nicht, ich wette Sie sind für viele Menschen ein Vorbild, auch wenn Sie es gar nicht wahrhaben wollen. Menschen beobachten andere Menschen meist sehr genau. Durch Ihr umweltbewusstes Verhalten stiften Sie anderen vielleicht auch unterbewusst dadurch an.
Z.B: Sie werfen den Müll nicht auf die Straße, sondern nehmen ihn zum nächsten Mülleimer mit und entsorgen ihn da. Menschen, die Sie beobachten und evtl. sogar in der gleichen Situation sind (z.B beim Picknick) würde es jetzt idR peinlich sein, ihren Müll einfach in den Wald zu schmeißen. Hätten Sie aber Ihren Müll anfangs auch ins Eck geschmissen, hätten die anderen jetzt auch nicht so viel Skrupel.
Und das zieht sich durch viele Bereiche des alltäglichen Lebens durch, Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit, so motivieren sie vllt. Arbeitskollegen/Nachbarn/Kinder dazu…

Recycling:
Oftmals wird vergessen, wie wichtig Recycling in unserer globalen Welt hat. Sie sehen nicht, wenn im Regenwald Tiere sterben und Wälder abgeholzt werden, bloß weil Sie zu faul sind, den Papiermüll richtig zu entsorgen oder lieber helles Klopapier haben und nicht das „hässliche“ Altpapierzeugs…
Auch Metalle oder Handys sind wichtig zu recyceln weil die Rohstoffe schwer ab zu bauen sind.
Unser wirtschaftliches System ist leider auf ständiges Wachstum ausgelegt, was auch nicht verkehrt wäre, wenn die Erde beliebig erweiterbar und die Rohstoffe unendlich wären. Da sie das ja leider nicht ist, ist Recycling ein sehr wichtiger Punkt beim Thema Nachhaltigkeit. Und seien Sie mal ehrlich: So viel Arbeit macht Recycling gar nicht.

Recycling wird zunehmend wichtiger
Bildquelle: Grey59 / pixelio.de

Haus, Garten und Balkon:
In Haus, Garten und Balkon kann man im kleinen Umweltschutz betreiben. Im Haus natürlich naheliegend mit Pflanzen (am besten selbst züchten) oder beim Hausbau auf Umweltverträglichkeit achten (Solaranlagen, Wärmepumpen, nachhaltige Baustoffe, Regenwasserklospülung) etc..
Im Garten kann man versuchen, ihn für Vögel, Insekten und andere tollen Tieren artgerecht zu halten. Z.B Bienenhotel aufhängen, Vogelhäuschen zur Verfügung stellen, Rasen stellenweise Wildwuchern lassen, wertvolle Pflanzen für Schmetterlinge & Co anpflanzen und und und.
Das gleiche gilt für den Balkon.
Wer mehr nützliche Tipps für einen lebendigen Garten und Balkon haben möchte, kann sich hier gerne bedienen:
http://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/

Umweltorganisationen unterstützen:
Was auch sehr wichtig ist, dass Sie bei Interesse Umweltorganisationen unterstützen. Zum einen finanziell oder auch bei deren Arbeit oder einfach nur bei Petitionen & Co.
Eigentlich ist es unglaublich wie viel man mit ein paar Euro spenden erreichen kann. Denn Naturschutz ist eigentlich recht billig, wenn man z.B sieht, dass OroVerde für 1€ ein Baum in ein Schutzgebiet in Ecuador pflanzen kann oder dass der WWF für 50€ 10ha Regenwald ein Jahr lang schützten kann. Auch eine Mitgliedschaft in einem Umweltverband lohnt sich: Zum einen steigt mit der Anzahl der Mitglieder die politische Gewichtung, zum anderen wird die Finanzierung der Naturschutzarbeit auf eine stabilere Basis gesetzt. Beim WWF ist man mit 48€/Jahr dabei, beim BUND ab 50€ (ermäßigt 16€) und bei OroVerde sogar ab 25€. Und seien wir mal ehrlich: DIE paar Euro hat wirklich jeder.

Montag, 6. Juni 2011

Bienen sind Überlebenswichtig für den Menschen - Helfen Sie mit


Albert Einstein sagte mal "Erst stirbt die Biene - dann der Mensch" und an dem Satz ist was Wahres dran. Denn Bienen und andere Tiere, die Blüten bestäuben, sind für den Fortbestand des Menschen dringend notwendig.
Ohne diesen fleißigen Helferlein können Pflanzen nicht befruchtet werden und ohne Befruchtung keine Verbreitung der Pflanzen oder Wachsen von Früchten.

Die Biene ist bedroht
Leider ist die Biene sehr bedroht, die Bienenpopulation ist in Europa um 10-30%, in den USA um 30% und im nahen Osten sogar um 85% zurückgegangen.

Und das ist fatal, denn 80% unserer Nutzpflanzen und 90% der Obstbäume sind auf die Bestäubung von z.B Bienen angewiesen. Sollte der Trend
weiter so zurückgehen, ist eine Nahrungsversorgung fast nicht mehr möglich.

Die Gründe für das Sterben sind noch nicht ausreichend erforscht, zum einen machen natürliche Feinde der Bienen, die Varroamilbe ihr Leben schwer, aber auch wir Menschen tragen unseren Teil dazu bei. Durch übergepflegte Gärten und Pflanzen, die zwar schön aussehen, den Tieren aber nicht helfen, wie z.B gefüllte Rosen.
Auch die Monokultur macht den Bienen zu schaffen, da dadurch ihr Immunsystem geschwächt wird.

Was kann ich tun?

Jeder kann der Biene helfen. Egal ob Sie einen Garten besitzen oder einen Balkon im 17. Stockwerk, mit einer Nisthilfe für Bienen, die für wenig Geld zu kaufen oder zu basteln ist (max. 20€) können Sie einen großen Beitrag zum Artenschutz beitragen.

Mit einem Bienenhotel können sie günstig und einfach der Biene einen großen Gefallen tun

Bienen sind ungefährlich
Sie brauchen dabei auch keine Angst vor Stichen haben oder dass die Biene Sie beim Frühstück stört. Denn die Arten, die sich in diesen Brutkästen einnisten, sind völlig harmlos. Sie sind Einzelgänger und müssen keinen Schwarm verteidigen, sie gehen deshalb auch Konflikten aus dem Weg und nutzen die Brutkästen hauptsächlich dafür, um ihre Eier zu legen.

Anbringen sollten Sie die Brutkästen mindestens einen Meter über der Erdoberfläche, am Besten an einer Mauer oder einem Baumstamm, jedoch sollte der Kasten gut sichtbar für die Bienen sein und ohne Hindernisse zu erreichen sein. Auch darf der Kasten nicht wackeln oder zu sehr schief hängen.
Es empfiehlt sich, die Brutstätten von März - September aufzuhängen. Manchmal braucht es Geduld, bis die ersten Bienen einkehren.

Es empfiehlt sich auch, Pflanzen die die Bienen gerne haben in Ihrem Garten oder Balkon zu pflanzen (eine Pflanzentüte kostet ca. 1€).

Brutkästen sind Pflegeleicht
Da die Bienen, wenn die einzelnen Waben wieder frei sind, sie selbstständig reinigen bevor sie ihre Eier wieder hineinlegen, brauchen Sie die Brutkästen nicht besonders pflegen. Nur wenn eine Wabe kaputt geht, kann man sie ersetzen oder wenn der Brutkasten allzu ramponiert aussieht sollte man ihn ersetzen. Was jedoch, wenn man ihn witterfest aufhängt (unter einem kleinen Vordach oder geschützt durch die Baumkrone) nicht allzu oft vorkommen sollte.


Ein Bienenhotel oder Samen von Planzen, die speziell für Bienen geeignet sind, können Sie z.B unter auf Bienenhotel.de erwerben.


Quellenangabe:
Bildquelle1: aboutpixel.de / Bienendasein © marshi
Bildquelle2: Bienenhotel von Bienenhotel.de

Webtipp: Kostenlose Produktproben

Heute möchten wir euch wieder eine Seite empfehlen.
Schnäppchenblogs haben in den letzten Jahren eine große Beliebtheit erfahren, auch unser Webtipp kann man in diese Kategorie einordnen.
Jedoch geht KostGradNix.de einen Schritt weiter. Sie empfehlen nur wirklich kostenlose Produktproben und keine Schnäppchen.

Egal ob Joghurtproben, Futterproben für Hunde oder Babynahrung. Wenn Sie gerne kostenlose Produktproben erhalten möchten, sind Sie hier genau richtig!

Der Betreiber der Webseite ist kein unerfahrener in dieser Sparte, er betreibt auch andere Sparblogs und kann durch seine Erfahrung in diesem Geschäft immer schnelle Angebote online stellen, was vor allem bei kostenlose Produktproben sehr wichtig is, da oft die Schnelligkeit entscheidet. Wenn z.B nur 500 Produktproben vergeben werden, zählt in der schnellen Online-Welt jede Minute.

Durch den KostGradNix-Alarm können User ihre entdeckten kostenlosen Angebote sofort online stellen, so bekommt man auch Angebote mit, die sonst durch eventuelle redaktionelle Verzögerungen es nicht rechtzeitig online schaffen mit.

Also, verpassen Sie nie wieder kostenlose Angebote im Internet mit dieser tollen Seite:



Sonntag, 5. Juni 2011

Bilanz Update #9

Nachdem wir beim letzten Update einiges überwiesen haben und auch lose verkaufen konnten, freuen wir euch jetzt auch wieder tolle Zahlen präsentieren zu können.

Alter Spendenstand: 87,83€
Neuer Spendenstand: 110,37€
Diff: +22,54


Da unser gestriges Schlag den Raab Tippspiel mit Klammlosen bezahlt wurde, schlägt sich die Spende in unserer Klammlose-Bilanz nieder. Klammlose sind eine Art Internetwährung mit schwankendem Kurs.

Wir haben letztens alle Klammlose verkauft, deshalb ist der Stand wieder 0.

Alter Losestand: 0
Neuer Losestand: 534.000.000 (ca. 21,36€ bei 4c/Mio)
Diff: +534.000.000 Lose

Außerdem erhöht sich unser "schon gespendet" Stand um 78,36 auf 655,52 durch den Loseverkauf.

Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben.

Wald-Woche #7 - Was nicht fehlen darf

Das ist der letzte Eintrag unserer "Wald-Woche". Es gäbe sicherlich genug Material um ein ganzes Monat zu füllen, jedoch fehlen uns dazu die Kapazitäten (siehe auch Blog2Help sucht fleißige HelferInnen).

Trotzdem wollen wir hier noch einen kleinen Überblick über alle Themen, die es nicht geschafft haben einen eigenen Beitrag zu bekommen, verschaffen.


Pommes fressen Regenwald:

Wieder mal ein Fall von "verarscht". Die Zeitschrift Ökotest testete in ihrer Maiausgabe 20 Pommessorten. Davon sind vier durchgefallen. Besonders dreist war die Marke Marena Pommes Frites von Penny und die Aviko Ofenfrites. Auf der Verpackung steht „reines“ und „100 Prozent Sonnenblumenöl“ zu lesen, die Produkte enthalten aber Palmöl.

Jetzt Petition unterschreiben


Verzicht auf Erdölförderung in Ecuador wieder fraglich

Ecuador beheimatet einen der artenreichsten Regenwälder der Erde, dumm nur, dass darunter eines der größten Erdölvorkommen der Welt ist. Ecuador hat sich bereit erklärt, wenn die internationale Staatengemeinschaft die Hälfte der entgangenen Einnahmen bezahlt (3,6 MRD €), bleibt das Gebiet dauerhaft ein Naturschutzgebiet und die Ausgleichszahlung wird ausschließlich für ökologische Projekte verwendet.
Deutschland war damals einer der Ersten, die diese Idee unterstützen wollten. Nun mit der FDP soll das Ganze unbedingt vermieden werden.

Mehr Infos dazu im taz Bericht


Uranmine bedroht Weltnaturerbe

Von wegen Atomstrom ist CO2-Neutral und "sauber". Dass das Uran irgendwo herkommen muss, sehen die wenigsten. Jetzt bedroht eine kommende Uranmine in Tansania große Teile des Weltnaturerbes.

Am südlichen Rand des Reservats plant die Regierung Tansanias in Kooperation mit multinationalen Unternehmen das Mkuju-River-Projekt. Die Uranmine würde sich bis in das Selous Game Reserve ausdehnen. Die Gefahren der Uranmine für das Selous Reservat und die angrenzenden Ökosysteme sind enorm. Pro Tonne gewonnenes Uran bleiben 99 Tonnen radioaktiver Abfallschlämme zurück. Aufgrund seiner langen Halbwertszeit müssten die Abfallschlämme über einen sehr langen Zeitraum isoliert von der Umwelt gelagert werden. Ein technisches Verfahren, welches die sichere Lagerung des radioaktiven Abfalls garantiert, existiert nicht.

Zeigen Sie jetzt Ihren Unmut in der Protestaktion (aktuell: Protestaktion leider schon beendet)


Primärwälder West-Papuas durch Großprojekt gefährdet

Indonesien verkündet den Schutz der Primärwälder von West-Papua, lässt aber gleichzeitig ein Hintertürchen für ein Projekt enormen Ausmaßes zur Tropenwaldzerstörung offen.

Mehr dazu im Bericht von OroVerde

Schlag den Raab Tippspiel - Bilanz

Drei Mal schon gab es das Schlag den Raab Tippspiel, heute möchten wir eine kurze Bilanz ziehen.

Gestrige/Heutige Ausgabe:

Nachdem Raab gegen die Frau letzte Ausgabe gewonnen hat, ging es um 1 Mio Euro für den Kandidaten "Tobias" aus Regensburg. Für Raab ging es um die Ehre, konnte er doch gegen die letzten zwei Männer nicht gewinnen. Nach starkem Start von Tobias und starkem schwächeln von Raab vor allem bei den zwei Außenwetten, sah es schon fast nach der dritten Niederlage für Raab aus. Doch er behielt die nerven und gewann die letzten Spiele, als dem Kandidaten wohl bewusst geworden ist, was auf dem Spiel steht und das nerven Flattern bekommen hat.
Raab entschied das Matchball-Spiel "Koffer packen" für sich und so geht es nach der Sommerpause um 1,5 Mio Euro.

Die heutige Teilnahme war phänomenal, auch konnten wir mit dem Seo Blog einen Sponsor an Land ziehen. Doch leider gingen trotz der Rekordteilnehmerzahl nicht so viel Geld in den Spendentopf, wie erhofft, da sich einige Male vertippt wurde. Nichts desto trotz bedanken wir uns für diesen tollen Support von euch!

Wir konnten an dem Tag unsere Besucherzahlen im Vergleich zu gestern mehr als verzehnfachen! (Besucher gestern: 109, Besucher am SdR-Tag: 1.102). 7,76€ gehen durch die Aktion in den Spendentopf bei sehr starken 292 Votes!
*Update, aufgrund der großen Resonanz hat unser Sponsor den Betrag auf ca. 17€ aufgestockt! Herzlichen DANK!*

Gesamtbilanz:
Nach wie gesagt drei SdR-Tippspielen können wir eine positive Bilanz ziehen, aber seht selbst:

Votes:




Danke noch einmal an alle - Ich hoffe bis zum nächsten Mal ;)

Samstag, 4. Juni 2011

Schlag den Raab Tippspiel - Pro richtigen Tipp dem Regenwald helfen - *Kostenlos*!

Charity Tippspiel

Wir freuen uns euch heute wieder eine spontane Ausgabe des Schlag-den-Raab Tippspiels präsentieren zu können.

Ihr könnt wie immer kostenlos bei jedem der 15. Spiele daran Teilnehmen und wenn der gemeinschaftliche Tipp aufgeht fließt bares Geld in die Spendenkasse und somit wertvolles Geld in den Regenwaldschutz!

Wir freuen uns diesmal einen Sponsor gefunden zu haben, der das Ganze finanzier und dadurch konnten wir den Spendenbetrag verdoppeln. Ein herzliches Dankeschön an den Seo Blog.

Jetzt liegt es an euch und eurer Beteiligung, wie viel der Sponsor spenden muss!

Start:
Schlag den Raab kommt heute um 20:15 Uhr auf Pro7.

Ablauf:
Zu jedem Spiel gibt es eine Umfrage, bei dem ihr Leser den Ausgang tippen könnt. Liegt ihr richtig, kommen am Ende 50 Cent in den Spendentopf. Außerdem noch 4 Cent pro Tipp bei richtigem Ausgang.

Beispiel:
6 Leute tippen, dass Raab gewinnt und 4 Leute tippen, dass der/die KandidatIn gewinnt.
Gewinnt Raab, kommen 90 cent in den Spendentopf (50c + 4c*10). Gewinnt der/die KandidatIn, kommt nichts in den Spendentopf.

Tippbereich:


Spiel 1:
Die Brezel

Votes:
Raab: 12
Tobias: 4
Gesamtstimmen: 16

Gewinner: Tobias
Akt. Spendenstand: 0,0 €

Spiel 2:
Stimmts?

Votes:
Raab: 12
Tobias: 3
Gesamtstimmen: 15

Gewinner: Tobias
Akt. Spendenstand: 0,0 €

Spiel 3:
Speedbadminton

Votes:
Raab: 9
Tobias: 10
Gesamtstimmen: 19

Gewinner: Raab
Akt. Spendenstand: 0,0 €

Spiel 4:
Blamieren oder kassieren?

Votes:
Raab: 10
Tobias: 7
Gesamtstimmen: 17

Gewinner: Raab
Akt. Spendenstand: 1,18 €

Spiel 5:
Kugel-Labyrinth

Votes:
Raab: 20
Tobias: 6
Gesamtstimmen: 26

Gewinner: Tobias
Akt. Spendenstand: 1,18 € +- 0

Spiel 6:
Lippen lesen

Votes:
Raab: 12
Tobias: 5
Gesamtstimmen: 17

Gewinner: Raab
Akt. Spendenstand: 2,36 € +1,18

Spiel 7:
Fußball-Golf

Votes:
Raab: 13
Tobias: 11
Gesamtstimmen: 24

Gewinner: Tobias
Akt. Spendenstand: 2,36 € +-0

Spiel 8:
Cross-Skating

Votes:
Raab: 17
Tobias: 6
Gesamtstimmen: 23

Gewinner: Tobias
Akt. Spendenstand: 2,36 € +-0

Spiel 9:
Gorodki

Votes:
Raab: 19
Tobias: 9
Gesamtstimmen: 28

Gewinner: Raab
Akt. Spendenstand: 3,98 € +1,62

Spiel 10:
Sortieren

Votes:
Raab: 19
Tobias: 6
Gesamtstimmen: 25

Gewinner: Tobias
Akt. Spendenstand: 3,98 € +- 0

Spiel 11:
Spaghetti

Votes:
Raab: 17
Tobias: 8
Gesamtstimmen: 25

Gewinner: Tobias
Akt. Spendenstand: 3,98 € +- 0

Spiel 12:
Wo liegt was?

Votes:
Raab: 12
Tobias: 4
Gesamtstimmen: 16

Gewinner: Raab
Akt. Spendenstand: 5,12 € +1,14

Spiel 13:
Nagel-Duell

Votes:
Raab: 11
Tobias: 8
Gesamtstimmen: 19

Gewinner: Raab
Akt. Spendenstand: 6,38 € +1,26

Spiel 13:
Ich packe meinen Koffer *Matchball-Spiel Raab*

Votes:
Raab: 14
Tobias: 8
Gesamtstimmen: 22

Gewinner: Raab
Akt. Spendenstand: 7,76 € +1,38

Vielen Dank für die super Teilnahme an dem Tippspiel!

Gute Nacht an alle ;)

Wald-Woche #6 - Finanzielle Unterstützung für Ihr Wald Projekt

Sie haben eine gute Idee, wie sie den Wald schützen können? Es fehlt Ihnen aber an finanzieller Hilfe? Dann haben wir genau den richtigen Tipp für Sie!

In Berlin wurde gemeinsam mit "Jack Wolfskin" der "Deutsche Naturschutzpreis" ausgelobt. Dieser will neue Projekte jetzt jährlich mit einer Gesamtsumme von 250.000€ unterstützen. Wobei der Maximalbetrag pro Projekt 150.000€ beträgt.

Der Preis soll jährlich ausgelobt werden, dieses Jahr steht er unter dem Motto "Zukunft Wald - schützen, erleben, nutzen".

Bewerben können sich eigentlich alle, die keinen gewerblichen Nutzen daraus ziehen wollen. Kindergärten, Schulen, Privatpersonen, Bürgerinitiativen, Organisationen und und und.

Auch sind den Ideen keine Grenzen gesetzt, so kann man z.B auch Projekte der Umweltbildung vorschlagen und muss nicht grundsätzlich Bäume pflanzen.

Die Bewerbung erfolgt in zwei Schritten, im ersten Schritt müssen Sie Ihre Idee nur grob skizzieren. Erst wenn Sie in die engere Auswahl kommen, sollten Sie Ihre Idee umfangreich ausarbeiten um an Unterstützung zu gelangen.

Die Frist endet am 19. September 2011

Mehr Informationen gibt es unter www.deutscher-naturschutzpreis.de


Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Idee verwirklichen wollen und besonders würde es uns freuen, wenn Sie uns Blog2Help daran teilnehmen lassen würden. Einfach eine Email an die Emailadresse im Impressum senden oder hier per Kommentar melden ;)

TV Tipp: Kampf um Amazonien

Wir möchten euch noch schnell einen TV Tipp ans Herz legen, Heute Samstag 11:36 Uhr im MDR kommt eine spannende Reportage mit dem Thema "Kampf um Amazonien - Razzia im Regenwald"

In dieser Reportage wird gezeigt, wie schwer es ist, einen Nationalpark zu leiten und die Bevölkerung in Einklang mit der Natur zu bringen.

Zur MDR-Seite

Länge: 44 Minuten

Freitag, 3. Juni 2011

Wald-Woche #5 - Straßen helfen bei der Abholzung


Natürlich ist das Ergebnis der Studie nicht überraschend, aber interessant.
In Brasilien wurden insgesamt 3.000 Kilometer Straße durchsucht und die Studie zeigt, dass in 50 km Straßenradius ca. 30% mehr Wald gerodet wird als im Landesdurchschnitt.
Im Umkreis von 10km sind es sogar 46 - 63%.


Jedoch ist positiv zu erwähnen, dass in Naturschutzgebieten selbst in Straßennähe bis zu 40% weniger gerodet wird als im Landesdurchschnitt.

Wichtig ist es jetzt, diese Ergebnisse zu nutzen und mit Hilfe moderner Mittel, wie Google Earth, unbekannte Straßen aufzudecken und dort die Patrouillen zu verschärfen. Jedoch hilft das alles nichts, wenn die Regierungen nicht mitziehen. Deswegen ist gute Lobbyarbeit der NGOs gefragt.

Bildquelle: OroVerde


Donnerstag, 2. Juni 2011

Wald-Woche #4 - 1/3 der Wälder sind schon Weg


Ein erschreckendes Ergebnis lieferte der Wald Index des WWF mit dem Titel "Die Wälder der Welt - ein Zustandsbericht". Laut diesem sind in den letzten 8.000 Jahren ein Drittel (genauer gesagt 35%) der Wälder der Erde verschwunden.
Laut WWF gibt es derzeit nur noch 4 Milliarden Hektar Wald. Tendenz sinkend.

Jährlich verschwindet Wald in Größe der Fläche Griechenlands (Siehe dunkelgrüne Fläche):

Bildquelle: Wikipedia

Dazu meint der WWF:

„Während in der Vergangenheit vor allem in den heutigen Industrienationen Wald verloren ging, findet der Verlust heute nahezu ausschließlich in den Tropen statt“, warnt Philipp Göltenboth, Leiter des Waldschutzes beim WWF Deutschland. „Befeuert wird die Entwaldung in den tropischen Regionen aber von der Nachfrage nach Holz, Agrargütern und Fleisch in Europa und den USA.“ Der WWF fordert daher, dass die großen Industrienationen die holzproduzierenden Länder auf ihrem Weg zu einer verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung unterstützen. Außerdem müsse die Einfuhr von illegal eingeschlagenem Holz gesetzlich verboten werden.

„Es liegt in unserem ureigenen Interesse, die Zerstörung der Wälder zu stoppen“, sagt Göltenboth. „Die Waldvernichtung leistet durch den Ausstoß von CO2 einen größeren Beitrag zum Klimawandel als der gesamte Verkehrssektor, also alle Autos, Schiffe, Flugzeuge und Lastwagen zusammen.“

Daneben sei die rapide voranschreitende Zerstörung der Wälder eine der größten Bedrohungen für die weltweite Biodiversität. 86 Prozent der gefährdeten Säugetier- und Vogelarten sind dadurch in ihrem Fortbestand bedroht. Auch die Menschen leiden unter dem Waldverlust: Indigene Völker verlieren ihre Lebensgrundlage. Viele Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen und Erdrutsche, werden auf Abholzungen zurückgeführt. Zudem beziehen laut WWF-Studie ein Drittel der weltgrößten Städte einen bedeutenden Teil ihres Trinkwassers aus Waldschutzgebieten.





Mittwoch, 1. Juni 2011

TV Tipp: Malaysias Regenwald


Auf Phoenix kommt morgen, Donnerstag 02.Juni, von 12:30 bis 14:00, eine Doppelfolge von "Malaysias Regenwald".

12:30 - 13:15 - Garten der Sonne

Auf einem Hektar malaysischen Regenwald sind mehr Arten als in ganz Europa angesiedelt, in Garten der Sonne wird die Artenvielfalt unter die Lupe genommen.

13:15 - 14:00 Ströme des Lebens

Hier kann bestaunt werden, wie das Leben im Regenwald so spielt. Ein junger Python trifft auf eine Affenhorde oder Millionen Fledermäuse die nachts auf Nahrungssuche gehen.

Wald-Woche #3 - Brasilien kippt Waldschutz und bringt Amazonas Regenwald in Gefahr

Viel internationale Kritik hat sich Brasilien eingefangen, das ein wichtiges Waldschutzgesetz (von 1934) gekippt hat.
Dieses besagte, dass Grundbesitzer einen vorgeschriebenen Anteil ihres Waldes nicht entwalden dürfen.

Angesichts steigender Rohstoffpreise für Soja, die Rinderzucht oder auch für Spritherstellung wie Ethanol, was z.B dem Treibstoff E10 beigemischt wird, ist das Gesetz gelockert worden um die Profitgier von Unternehmen und Regierung zu stillen.

Der WWF hat das so kommentiert:

„Sechzig Prozent des Amazonas stehen auf brasilianischem Boden, er hat aber Bedeutung für die ganze Welt. Deshalb fordert der WWF den Senat und die Präsidentin Brasiliens auf, der Reform nicht zuzustimmen. Die biologische Vielfalt und das Weltklima brauchen den brasilianischen Regenwald.“

Die Reform sieht vor, dass mehr Wald für die Agroindustrie gerodet werden darf. Schon im Vorfeld der Abstimmung hatte die illegale Abholzung des Regenwaldes in Brasilien dramatisch zugenommen. Allein im April wurden in Brasiliens Amazonas 477,4 Quadratkilometer Regenwald gerodet, 85 Prozent davon verschwanden im Bundesstaat Mato Grosso. Im Vergleich zu März bedeutet dies einen rasanten Anstieg um 540 Prozent.

Was Sie tun können:

Natürlich hilft es immer beim Konsum auf Siegel zu achten (Altpapier, FSC Siegel, Öko etc..) aber in diesem Fall bitten wir Sie auch um die Unterstützung der Protestaktion von regenwald.org