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Montag, 31. Oktober 2011

Alles gute zum Geburtstag Mohamed

Geburtstagsgeschenk, Karton
Happy Birthday!
Die Zukunft könnte einige
Überraschungen für dich haben.
Bild: Sergei Brehm / aboutpixel.de
Herzlich willkommen auf unserer schöne Erde lieber Mohamed, zumindest ist das mit die größte Wahrscheinlichkeit, dass das 7.000.000.000ste Kind auf der Erde Mohamed heißt. Dieser ist nämlich einer der beliebtesten Vornamen derzeit auf der Welt.

Aber warum gerade heute? Nun, die UN hat den 31.10.2011 zu dem Tag erklärt, an dem der sieben milliardste Mensch das Licht der Welt erblickt. Laut ihren Hochrechnungen ist das der wahrscheinlichste Tag dafür. Ich habe viele Artikel gewälzt für diesen Blogeintrag, in den Meisten wird erwähnt, dass die Welt irgendwann an eine Menschengrenze stößt und wir nicht mehr so schnell wachsen sollten, wenn wir nicht wollen, dass das System kollabiert.

Ganz Europa und die USA haben einen Geburtenschnitt von weniger als 2,1 Kindern pro Frau, dies bedeutet, dass wir schon rückläufige Bevölkerungszahlen haben. Wohingegen bildungsferne Länder (durchschnittlich!) über 5 Kinder pro Frau haben. Die Lösung dafür ist dann natürlich naheliegend für Journalisten und Wissenschaftlern. Wir müssen die Geburtenraten in Afrika, Südamerika, Asien und Co senken. Ein Mittel dazu ist natürlich Bildung, vor allem die Bildung der Frauen soll vorangetrieben werden.

Doch ich sehe das äußerst kritisch. Die Bildungsfernen Länder und deren vielen Einwohner sind überhaupt nicht das Problem, dass die Erde womöglich nicht mehr für uns alle ausreicht. Im Gegenteil.
Ich habe hier zwei Grafiken, einmal das Bevölkerungswachstum in Prozent im Jahr 2007 und einmal den ökologischen Fußabdruck der einzelnen Länder gegenübergestellt. Die Zahlen geben an, wie viel Hektar Land ein Mensch des jeweiligen Landes pro Jahr verbraucht um seinen Bedarf zu stillen.
Bevölkerungswachstum
Bevölkerungswachstum in Prozent
Bild: Wikipedia.org
Ökologischer Fußabdruck, Weltkarte
Ökologischer Fußabdruck in Hektar pro Person pro Jahr
Bild: Wikipedia.org


Wie man sieht, sind die Grafiken spiegelverkehrt. Die Länder mit den niedrigsten Geburtenraten haben den größten Fußabdruck. Man stelle sich vor, knapp 1 MRD Afrikaner und 4 MRD Asiaten haben unseren Fußabdruck, weil sie jetzt vollen Zugang zu Bildung besitzen und dadurch die Industrialisierung vorangetrieben haben und jetzt in einem vergleichbaren Wohlstand wie wir leben.

So leid es mir tut, stand jetzt brauchen wir die Armut auf der Welt, damit das ökologische System nicht vollständig zusammenbricht.

Wie viele Menschen hält die Erde nun aus?
Nun stellt sich natürlich die Frage, wie viele Menschen die Erde überhaupt verträgt, bevor alles zusammenbricht. Heute schon herrscht eine unglaubliche Ausbeutung der Natur. Regenwald wird gerodet um Weideland oder Biosprit herzustellen. Meere sind leergefischt und Unmengen an Wasser sind durch den Rohstoffabbau (wie Gold) vergiftet.

Doch ab welche Bevölkerungsgröße die Erde nicht mehr kann, darüber streiten sich die Gelehrten. Vor einigen Jahrzehnten hieß es, die Weltbevölkerung soll nicht über 1 MRD gehen, andere Wissenschaftler sprechen sogar von 1 BIO möglichen Menschen.

Ich kann es leider auch nicht beantworten, aber ich bin auf eine interessante Zahl gestoßen, welche ich aus der Webseite von interreg zitieren möchte:

Der Kalorienverbrauch aller Ameisen entspricht dem von etwa dreißig Milliarden Menschen und ihre Biomasse ist viermal größer als unsere. Wenn sie Menschen wären, so würden wir in ihrem Abfall ersticken. Ameisen sind schlicht effektiver als wir.
Auch wenn die Zahlen vielleicht nicht hundertprozentig stimmen und nur eine Schätzung sind, stimmt es, dass wir Menschen sehr uneffektiv mit unseren Ressourcen und Möglichkeiten umgehen. Das größte Problem was ich für die Zukunft sehe ist, dass die Politik und Gesellschaft erst handelt, wenn es zu spät ist. Eine Strukturveränderung unserer Gesellschaft zu mehr Effektivität dauert lange und die Weichen müssen frühestmöglich gestellt werden.
Dass es schon tolle Konzepte gibt, habe ich in den Zukunftswochen schon angeschnitten und es werden sicherlich noch einige Beiträge folgen.

Trotzdem wünsche ich dir ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Leben liebes sieben milliardste Kind. Vielleicht wirst du ja mal für die gute Sache kämpfen oder eine Lösung für all unsere Probleme entdecken.

Samstag, 29. Oktober 2011

Umweltfreundlich durch den Herbst

Herbst, Spaziergang, Herbstspaziergang, Laub, Herbstlandschaft
Genießen Sie den
Herbst bei einem
Spaziergang
Bild: Axel Hoffmann / pixelio.de
Der Herbst ist im vollen Gange, die Bäume verfärben sich bräunlich, das Wetter ist nass feucht und die Tiere bereiten sich eifrig auf den Winter vor.
Ich denke, wir sollten diese Jahreszeit genießen, die Ureinwohner im Regenwald könnten sich zum Beispiel gar nichts unter Herbst vorstellen. Damit auch die Umwelt von dieser tollen Jahreszeit profitiert, stellen wir für Sie die wichtigsten Umwelttipps für den Herbst zusammen.

Finger weg vom Laubsauger:
Diese lauten Geräte, die man zur Zeit immer wieder im Stadtpark sieht und hört schaden dem Boden ungemein. Laub ist kein Müll, der beseitigt werden muss, sondern ein wichtiger Bestandteil im Ökosystem.
Durch fehlenden Laub wird Kleintiere und Organismen wichtige Nahrung entzogen, auch die wichtige Humusbildung für den Boden im kommenden Frühjahr wird damit frühzeitig unterbunden. Pflanzen verlieren wichtigen Kälteschutz im Winter.
Außerdem stoßen diese Geräte viel Kohlendioxid aus, belasten Mensch und Natur mit Lärm von bis zu 100 Dezibel und töten die im Laub lebenden Tierchen, wie Spinnen und andere Insekten.

Garten ruhig halbherzig pflegen:
Greifen Sie lieber zu altbewährten Geräten wie Hacke und Rechen. Lassen Sie ruhig ein bisschen Laub liegen und den Rest am besten auf einen großen Haufen in den Garten zusammentragen. Dadurch schaffen Sie wichtige Überwinterungsmöglichkeiten für Igel und Co.
Außerdem empfiehlt es sich, das Blumenbeet und Sträucher nicht aufzuräumen, denn diese liefern wichtige Nahrung für Vögel. Finken und Ammern werden sich in ihren verwelkten Beeten pudelwohl fühlen und es Ihnen mit ihrer Anwesenheit und Gesang danken.

Natürliches Vogelfutter sammeln:
Eberesche, Beeren
Die Beeren der Eberesche
freut vor allem die Amsel
Bild: Riccardo Franke / aboutpixel.de
Im Winter wird es immer beliebter, Vögel im eigenen Garten Futter anzubieten. An sehr kalten Tagen ist das auch sehr nützlich. Außerdem ist es ein wunderbarer und beruhigender Anblick die Vögel bei ihrem Treiben zuzusehen. Nutzen Sie deshalb Ihren Herbstspaziergang um Vogelfutter zu sammeln. Das bringt nicht nur Spaß für Groß und Klein, sondern ist ökologisch sehr sinnvoll, da nicht extra Anbauflächen für Vogelfutter geschaffen werden müssen und auch der Transport der Ware wegfallt.
Zum Sammeln eignen sich vor allem: Beeren von Weißdorn, Holunder, Sanddorn, Eberesche und Schlehe. Körner verschiedener Getreidesorten, die Samen von Gräsern, Kletten, Brennnesseln, Disteln, Ampfer und Löwenzahn. Außerdem noch Sonnenblumenkerne, Kürbissamen, Bucheckern sowie Wal- und Haselnüsse.

Diese können Sie einfrieren und im Winter zum füttern auftauen oder aber auf die Heizung legen zum trocknen. Wenn sie sich wie zähes Leder anfühlen, ist das Futter richtig getrocknet.
Beim Sammeln sollten Sie noch darauf achten, dass Sie nicht vom viel befahrenen Straßenrand gesammelt werden und ernten Sie bitte nicht alles ab, die Vögel brauchen ja jetzt auch noch Nahrung.

Weitere Informationen:
So, das war es erstmal von unserer Seite aus. Wer mehr Informationen möchte, sollte sich mal die Sonderseite vom BUND ansehen ;)

Wildtierschutz Deutschland e.V

In letzter Zeit ist das Vorstellen von interessanten Seiten bei uns viel zu kurz gekommen, deshalb möchte ich euch heute die Seite von Wildtierschutz Deutschland e.V empfehlen. Darauf bin ich gestern zufällig über Google+ gestoßen.

Wildtiere haben in Deutschland oftmals einen sehr schlechten Ruf. Sei es der "böse Wolf" oder der "hinterlistige Fuchs", schon in Märchen wurde uns als Kind oftmals ein angsteinflößendes Bild von Wildtieren gelehrt. Auch die jüngste Vergangenheit zeigt (Bruno der Bär), dass wir nicht zimperlich mit Wildtieren umgehen.

Doch Wildtiere sind eigentlich ganz umgängliche und scheue Geschöpfe, die am liebsten nie einen Menschen begegnen möchten. Dass es trotzdem dazu kommt ist hauptsächlich unsere Schuld durch zu starke Bebauung in Waldgebieten. Viele Umweltschutzorganisationen kämpfen dafür, dass wieder vermehrt Wildtiere, wie der Wolf, in Deutschland einziehen und in ihren natürlichen Lebensräumen leben können.

Kampagne gegen Munition aus Blei
Kampagnenmotiv gegen
Monition aus Blei
So wie ich das sehe, sieht sich der Verein Wildtierschutz Deutschland eher als Lobbyist für die Tiere und versucht durch politische Kampagnen zum Beispiel gegen Jagd mit Fallen vorzugehen. Auch für den Umweltschutz setzen sie sich ein. So geschehen bei der aktuellen Kampagne gegen Munition aus Blei. Denn durch diese Munition können sich Tiere und Menschen eine Bleivergiftung zuziehen, für die Natur ist es natürlich auch nicht gut, wenn sie kontaminiert wird.

Desweiteren finden sich auf der Seite nützliche Tipps, was zu tun ist, wenn man ein verletztes oder mutterloses Tier findet. Das kann ja immer mal passieren und meist weiß man nicht, wie man sich verhalten soll.

Freitag, 28. Oktober 2011

Null Toleranz für Gen-Honig!

Biene, Honigwabe, Imker, Honig
Imker fordern:
Kein Honig von Gen-Pflanzen
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof müssen neuerdings "Pollen" auf die Zutatenliste von Honig. Zuvor hatte der EuGH entschieden, dass Honig mit Spuren aus Genpflanzen nur nach vorheriger Genehmigung in den Handel gelangen darf.
Bei Spuren von unter 0,9% muss es jedoch gar nicht gekennzeichnet werden, ob Spuren von z.B Gen-Mais enthalten sind.

Das Problem an der Genehmigung für Ausnahmen, wie man schon im Fall Fukushima gesehen hat, ist dass diese im Notfall hochgesetzt werden kann und das Gesetz so ad absurdum geführt wird. Deshalb fordern Imker eine Null-Toleranz für Genspuren im Honig.

Ich persönlich halte da zu den Forderungen der Imker, denn eine Aufweichung schadet im Endeffekt nur kleine Imker und die Verbraucher, nur einzelne Lobbyisten verdienen dadurch. Dazu müssen aber einige politische Weichen gestellt werden, so sollen diejenigen, die Genpflanzen angebaut haben für den Schaden der Imker bezahlen. Außerdem muss es eine ordentlich gepflegte Datenbank geben, in der Anbauflächen von Genpflanzen gekennzeichnet werden, damit Imker ihren Standort der Bienenstöcke besser planen können.

TV - Tipp:
Nachdem wir von Blog2Help ja schon auf die Wichtigkeit der Bienen hingewiesen haben, kommt für alle, die das Thema weiter interessiert am Montag 31.10.2011 um 17:00 Uhr auf 3sat - Die Rache der Bienen indem es um das Thema Bienensterben in den USA durch importierte Schädlinge geht.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

R.I.P - Java Nashorn

Java Nashorn, Nashorn
Freilebende Java-Nashörner gibt es jetzt leider nicht mehr
© WWF Greater Mekong

Jetzt ist es traurige Gewissheit. Das letzte frei lebende Java-Nashorn ist ausgestorben. Das haben Forscher nun offiziell bestätigt.
Es gibt noch eine kleine Population von ca. 50 Nashörnern in einem abgesperrten Nationalpark im Westen der indonesischen Insel Java.

Die Hauptgefahr waren Wilderer, die die Nashörner gejagt haben um aus ihren Hörnern "Medizin" für den asiatischen Markt herzustellen. Die Hörner wurden zu Pulver verarbeitet und zur Heilung für Malaria und andere Krankheiten eingesetzt. Freilich ohne Wirkung, da hätten sie auch Kreide verkaufen können...

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Wald soll Wald bleiben!

E10, Sprit, Benzin, Zapfsäule
"Bio"-Sprit zerstört (Regen)Wald
Bild: Stefan Zimmer / aboutpixel.de
In einem Statement von internationalen Wissenschaftlern stellten diese klar, dass die Verwendung und Herstellung von Aggrosprit (z.B E10, Biodiesel) große Folgen für den Waldbestand hat. Sinngemäß heißt es dort, dass zwangsmäßig irgendwo neue landwirtschaftliche Flächen geschaffen werden müssen, wenn neuer Bedarf an Nutzpflanzen besteht. Häufig führt das zu Entwaldungen in tropischen Gebieten und Entwicklungsländern.

Der Grund für die Beimischung von Ethanol in unserem normalen Sprit sind überehrgeizige Politiker, die unbedingt einen CO2-Plan in der EU einhalten wollen und dies nur durch solche Maßnahmen schaffen, weil in den Bilanzen Aggrosprit besser dasteht, da der CO2-Ausstoß schöngerechnet wird. So wird z.B nicht der Verlust des Waldes mit einberechnet, der extra für Plantagen gefällt werden musste.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition, die die EU dazu auffordert, endlich diese sinnlose Quote aufzugeben. Dies würde nebenbei sogar die Spritpreise wieder etwas drücken.

Würden Sie diese Eukalyptus-
Plantage als lebendigen
Wald bezeichnen?
Bild: Regenwald.org
Apropo Plantagen, die FAO, eine UN-Organisation, zuständig für Ernährungs und Landwirtschaft gibt jedes Jahr einen Waldbericht heraus. Dieses Jahr stellen sie vor allem positiv heraus, dass viele neue Wälder entstanden sind. Wenn man sich aber mal die Definition der FAO, was sie alles als "Wald" sehen durchliest, dann weiß man auch, woher der Optimismus kommt:
„Landflächen größer als 0,5 Hektar, die mit Bäumen bewachsen sind, die mindestens 5 Meter hoch werden können. Und mindestens 10 Prozent des Bodens müssen durch Baumkronen überschirmt sein.“
So werden z.B auch Plantagen als Wald bezeichnen. Was natürlich Hohn und Spott ist, wenn für so etwas ein Regenwald weichen muss um Eukalyptus oder Ölpalmen Hektarweit anbauen zu können.
Tiere verhungern, der Boden geht kaputt, der Wasserhaushalt verändert sich zum negativen und oftmals werden auch Ureinwohner vertrieben.

Fordern Sie deshalb unsere deutschen Politiker dazu auf, dass sie sich für eine Änderung der Definition stark machen. Schließlich ist Deutschland der drittgrößte Beitragszahler der FAO.

Sie fragen sich jetzt bestimmt ob das nur Korinthen-Kackerei von irgendwelchen Öko-Freaks ist und die Definition ja eigentlich egal sei. Aber das ist es nicht. Durch diese verwaschene Definition ist es möglich, dass Plantagen z.B Fördergelder bekommen, die eigentlich nur echten Waldprojekten zustehen. Außerdem wissen Sie genauso wie ich, dass oftmals Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die keine Ahnung von der Materie haben und nur nach Vorschrift arbeiten. Ist dort nicht genau definiert, was eine Wald ist, führt das zwangsläufig zu falschen Entscheidungen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Was mit gelesenen Büchern machen?

Bücher
Was tun mit gelesenen Büchern?
Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de
Was gibt es schöneres als bei einem schönen Buch zu entspannen? Obwohl Bücher aus Papier bestehen möchten wir Ihnen dieses Vergnügen natürlich nicht madig machen, doch wir machen uns heute einmal Gedanken darüber, was mit Büchern geschehen könnte, die ausgelesen sind. Bücher die in der privat-Bibliothek verstauben, schinden vielleicht ein wenig Eindruck bei Besuchern aber sind verschenktes Wissen und Ressourcen.

Gelesene Bücher verkaufen:
Die meisten Bücher bringen nicht viel Geld, das sollte einem bewusst sein, bevor man sie über diesen Weg "loswird". Doch wer den Pfennig nicht ehrt ....

  • Bücher versteigern: Vor allem aktuelle Bücher oder Fachbücher (bei Semesterbeginn) lassen sich gut bei Auktionshäusern wie Ebay versteigern. 
  • Ankauf-Seiten: Es gibt viele Seiten, die Ihre Bücher ankaufen. Sie geben einfach den Namen oder die ISBN-Nummer des Buches ein, die Seite zeigt an, wie viel sie für Ihr Buch bezahlen und Sie entscheiden ob das in Ordnung ist. Ein Anbieter ist z.B Rebuy. Auch Amazon kauft neuerdings Bücher an und vergütet das mit Einkaufsgutscheinen. Vorteil: Schnell und unkompliziert. Nachteil: Schlechterer Verkaufserlös.
  • Flohmarkt: Vor allem bei älteren und nicht mehr aktuelle Büchern lohnt es sich diese mit auf den Flohmarkt zu nehmen und sie zu "verscherbeln" in einer Krusch-Kiste. Aktuellere Bücher, werden Sie zwar losbekommen aber wohl nicht zu einem lohnenswerten Kurs.
Bücher tauschen:
Eine interessante Möglichkeit, gelesene Bücher sinnvoll einzusetzen ist sie zu tauschen. Dafür gibt es einige Seiten, die Ihnen dabei behilflich sind. Bei den Meisten läuft es so ab, dass man Tickets für jeden Tausch bekommt und diese dann wiederum für andere Bücher oder sogar DVD's oder ähnliches eintauschen kann. 

Bei solchen Anbietern sollten Sie lediglich darauf achten, dass keine Tauschgebühren anfallen, sondern höchstens für Premium-Features kosten anfallen. Ein Anbieter der das anbietet, ist z.B Swappy.

Bücher für den guten Zweck spenden:
Vor allem bei größeren Mengen und wenn Sie eher was karitatives mit den Büchern anstellen wollen, lohnt es sich diese zu verschenken. Dazu können Sie zum Beispiel bei Schulbibliotheken, Altenheimen oder ähnlichen Einrichtungen anrufen und fragen, ob sie interesse an Ihren gelesenen Büchern haben.
Eine weitere Möglichkeit wäre sie Gefängnisinsassen zur Verfügung zu stellen. Bücher könnten eingesperrten Straftätern vielleicht die Resozialisierung erleichtern. Die Organisation Freiabos für Gefangene e.V vermittelt ihren alten Buchbestand an Gefängnisse.

Bücher freilassen:
Eine ungewöhnliche Möglichkeit, seine Bücher in die Welt zu geben, ist sie freizulassen. Dazu müssen Sie sich auf Bookcrossing.com anmelden. Hier können Sie Ihr Buch registrieren und bekommen dann für dieses eine eindeutige Nummer. Diese Nummer kleben Sie mit einer Beschreibung, was Bookcrossing ist in Ihren Buchumschlag. Diese Erklärung könnte beispielsweise so aussehen:
Dieses Buch wurde nicht vergessen, es wurde mit Absicht ausgesetzt. Bitte tragen Sie diesen Fund kostenlos bei Bookcrossing.com ein, damit ich sehen kann, wo es mein Buch hingeführt hat. Dazu benötigen Sie nur die Buch ID: 1234-5678. Außerdem wäre es toll, wenn Sie dieses Buch wieder aussetzen, wenn Sie es fertig gelesen haben, damit wir seine Reise weiterverfolgen können.
Sie haben das Prinzip vielleicht schon heraus gelesen. Sie lassen das Buch frei, egal wo. Vielleicht auf einer Parkbank, im Zug, im Wartezimmer, egal wo und sehen, was mit Ihrem Buch passiert. Freilich können Sie das Buch auch an Bekannte weitergeben und sie bitten mitzumachen. Durch die eindeutige ID können Sie Ihr Buch bei seiner Reise begleiten, wenn der Finder seinen Fund meldet. 

Ich werde das ein oder andere Buch durch diese Methode zum Beispiel hier über den Blog "freilassen", Sie dürfen gespannt sein, was noch passiert :)

Mein Bookcrossing Account:

Dienstag, 18. Oktober 2011

Der WWF stellt die Fleischfrage - Sind Sie bereit?

Der WWF hat eine Studie zum Thema Fleischkonsum und deren Auswirkungen auf die Umwelt in Auftrag gegeben und das Ergebnis gleich zum Anlass genommen eine eigene Webseite (http://fleischfrage.wwf.de) ins Leben zu rufen.

Ein durchschnittlicher Deutscher isst 1,2 kg Fleisch in der Woche. Empfohlen werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung maximal die Hälfte. Das Verheerende am Fleischkonsum für die Umwelt ist die Ressourcenverschwendung, für 1 KG Fleisch benötigt man bis zu 16 KG Getreide.
Oft werden die Tiere mit Sojaprodukten gefüttert, die aus dem Regenwald kommen, laut Studie werden 60% der abgeholzten Regenwaldfläche als Weideland benutzt.

Zahl der Woche:
Ein Hamburger benötigt 5m² Anbaufläche 

Auf der Aktionsseite des WWF wird fleißig dazu aufgerufen verschiedene Fragen per Facebook, Twitter und Co. zu verteilen, damit die Aktion hohe Wellen schlägt. Dabei sind auch Gewissensfragen wie "Würdest du für einen Steak ein Baum fällen?" oder ob man Vegetarier werden sollte um Afrika vorm verhungern zu schützen und viele andere Fragen.

Wie ihr vielleicht wisst, halte ich nicht viel davon den Leuten mit "Stammtischparolen" ein schlechtes Gewissen zu machen, weil es diejenigen, die es erreichen soll meistens nicht interessiert, bzw. schalten sie dann ihren Abwehrmechanismus ein und rechtfertigen sich mit anderen unobjektiven Aussagen ("Wieso bist du dann kein Veganer"). Fakten wiederum eigenen sich da meiner Meinung nach viel besser, oder auch humoristische Aussagen, wie bei den Plakaten von unserer Partnerorganisation OroVerde. Aber auch solche Aktionstage wie der fleischfreie Donnerstag finde ich klasse.
Ein weiterer richtiger Kritikpunkt zu der Aktion, den ich im Blog von Vollvegan gelesen habe und auch zustimme ist, dass auf die Tiere fast gar nicht eingegangen wird. Man muss beim Verzehr vom Fleisch natürlich auch sagen, dass es sich da um ein Lebewesen handelt, das wir verspeisen. Andererseits ist der WWF halt eine Naturschutz- und keine Tierschutzorganisation, sodass der Fokus natürlich auf andere Prioritäten liegt.

OroVerde - Kampagnenmotiv gegen übermäßigen Fleischkonsum

Warum essen wir fleisch?
Viel interessanter stell ich mir jedoch die Frage, warum wir so viel Fleisch essen. Ich persönlich bin ja da auch kein Unschuldslamm, muss ich zugeben. In der Kantine greife ich dann doch lieber zum Schnitzel mit Pommes, obwohl ich mir den ganzen Vormittag fest vorgenommen habe, mir heute nur einen großen Salat zu gönnen. Doch wieso mache ich das? Ehrlich gesagt assoziiere ich persönlich Fleisch mit Sättegefühl und Salat mit leerem Magen. Das ist wahrscheinlich falsch, aber wenn ich an einer Theke vorbeigehe muss ich mich schon sehr zusammenreisen, nichts fleischliches zu kaufen, obwohl ich so ein Regenwald-Schützer bin und die Fakten wohl besser als viele andere kenne.
Wieso esst ihr Fleisch? Liegt es am Geschmack, an Alternativlosigkeit oder an was ganz anderem? 

Auf jeden Fall ist es eine gute Sache, dass mal wieder darüber diskutiert wird und die Studie bestätigt und aufzeigt, was für Schäden unser großer Fleischkonsum der Natur anrichtet. Ich persönlich beherzige schon seit geraumer Zeit den schon erwähnten fleischfreien Donnerstag und werde versuchen in Zukunft weniger Fleisch zu essen, dafür aber besseres und teureres BIO-Fleisch zu kaufen. Werden Sie auch umdenken?

Samstag, 15. Oktober 2011

SdR Tippspiel für den Regenwaldschutz



Unser beliebtes SdR-Tippspiel geht heute in die fünfte Runde. Letztes mal konnten wir dank 277 Teilnehmer 21,10€ einnehmen, was z.B für den nachhaltigen Schutz von 500m² Regenwald langen würde.

Dieses Mal möchten wir das Ergebnis natürlich versuchen zu übertreffen und hoffen auf eure Mithilfe ;)

Ablauf des Tippspiels:

Zu jedem Spiel gibt es eine Umfrage, bei dem ihr Leser den Ausgang tippen könnt. Liegt ihr richtig, kommen am Ende 50 Cent in den Spendentopf. Außerdem noch 10 Cent pro Tipp bei richtigem Ausgang.

Beispiel:
6 Leute tippen, dass Raab gewinnt und 4 Leute tippen, dass der/die KandidatIn gewinnt.
Gewinnt Raab, kommen 1,50€ in den Spendentopf (50c + 10c*10). Gewinnt der/die KandidatIn, kommt nichts in den Spendentopf.

Vielen dank an unseren heutigen Sponsor, der alle Kosten übernimmt:
Für jeden die richtige Vermögensberatung. Legen Sie Ihr Geld in sichere Hände.
Bei Oliver Harsch gibt es Vermögensberatung in Bayern auch per Hausbesuch.


Tippspiel-Start:
Schlag den Raab läuft heute um 20:15 Uhr auf Pro7

Spiel 1:
Knöpfchen drücken

Tipps Sieg Raab: 8
Tipps Sieg Klaus: 4
Gesamttipps: 12
Sieger: Raab

Aktueller Spendenstand: 1,70€ +1,70


Spiel2:
Fußball Wappen

Tipps Sieg Raab: 8
Tipps Sieg Klaus: 5
Gesamttipps: 13
Sieger: Klaus

Aktueller Spendenstand: 1,70€ +-0

Spiel3:
Headis

Tipps Sieg Raab: 12
Tipps Sieg Klaus: 19
Gesamttipps: 31
Sieger:

Aktueller Spendenstand: 5,30€ +3,60€



Spiel 4:
Kartenspiel

Tipps Sieg Raab: 10
Tipps Sieg Klaus: 4
Gesamttipps: 14
Sieger: Klaus

Aktueller Spendenstand: 5,30€ +-0

Spiel 5:
Strickleiter

Tipps Sieg Raab: 10
Tipps Sieg Klaus: 19
Gesamttipps: 29
Sieger: Klaus

Aktueller Spendenstand: 8,70€ +3,4


Spiel 6:
Football

Tipps Sieg Raab: 8
Tipps Sieg Klaus: 11
Gesamttipps: 19
Sieger: Raab

Aktueller Spendenstand: 8,70€ +-0


Spiel 7:
Wer weiß mehr?

Tipps Sieg Raab: 11
Tipps Sieg Klaus: 4
Gesamttipps: 15
Sieger: Klaus

Aktueller Spendenstand: 8,70€ +-0

Spiel 8:

Frisbee

Tipps Sieg Raab: 11
Tipps Sieg Klaus: 4
Gesamttipps: 15
Sieger:

Aktueller Spendenstand: 10,70€ +2,00€

Spiel 9:
Konzentration

Tipps Sieg Raab: 9
Tipps Sieg Klaus: 5
Gesamttipps: 14
Sieger: Klaus

Aktueller Spendenstand: 10,70€ +-0

Spiel 10:
Schmetterlinge

Tipps Sieg Raab: 6
Tipps Sieg Klaus: 2
Gesamttipps: 8
Sieger:

Aktueller Spendenstand: 12,00€ +1,30€


Spiel 11:
Schiessen

Tipps Sieg Raab: 11
Tipps Sieg Klaus: 5
Gesamttipps: 16
Sieger: Klaus

Aktueller Spendenstand: 12,00€ +-0

Spiel 12

Tipps Sieg Raab: 6
Tipps Sieg Klaus: 3
Gesamttipps: 9
Sieger: Raab

Aktueller Spendenstand: 13,40€ +1,40€

Spiel 13:
Eisenbahn

Tipps Sieg Raab: 13
Tipps Sieg Klaus: 4
Gesamttipps: 17
Sieger: Klaus

Aktueller Spendenstand: 13,40€ +-0


Spiel 14:
Entfernungen *Matchball*

Tipps Sieg Raab: 12
Tipps Sieg Klaus: 2
Gesamttipps: 14
Sieger: Klaus

Endgültiger Spendenstand: 13,40€

Gute Nacht ich muss ins Bett :D

Mittwoch, 12. Oktober 2011

24 gute Taten Adventskalender gewinnen

Der besondere Adventskalender
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber selbst in meinem Alter freue ich mich tierisch auf einen Adventskalender. Als Kind musste unbedingt Schokolade drinnen sein und manchmal hatte ich sogar einen mit Spielzeug gefüllt. Aber für Erwachsene, gibt es nicht so ein tolles Angebot, deshalb finde ich diesen "24 gute Taten Adventskalender" sehr genial.

Der Initiator, Sebastian Wehkamp, betreiber einer Werbeagentur hat sich kurzerhand "dieses Problem" angenommen und den Verein 24guteTaten e.V gegründet. Dann hat er gemeinsam mit seinem Team Organisationen ins Boot geholt und einen ansprechenden Kalender designt.

Der Charity-Adventskalender hat natürlich 24 Türchen, hinter jedem Türchen steht, was heute beispielsweise mit deiner Spende durch den Kauf des Kalenders erreicht werden konnte. Auch unsere Partnerorganisation OroVerde erhält eine Spende pro verkauften Kalender, so ist unter einem Türchen zu lesen, dass durch den Kauf des Kalenders 37,5m² Regenwald in Guatemala geschützt wurde.
Die Spenden gehen in die Bereiche “Gesundheit”, “Bildung”, “Ernährung” und “Natur”. 25% wird für Verwaltungskosten, Produktion und Weiterführung des Projekts einbehalten. Ein Kalender selbst kostet 48€, also kostet er 2€ pro Tag.



Blog2Help verlost einen Kalender:

Um das Projekt bekannter zu machen, verlosen wir einen Kalender, finanziert durch unseren Spendentopf. Die Aktion geht bis 31.10.2011 00:00 Uhr.

Durch den Kauf des Kalenders unterstützen Sie auch den Regenwaldschutz
so kann z.B OroVerde 37,5m² Regenwald dadurch schützen.

Ablauf:
  • Verlinken Sie auf diesen Beitrag auf Facebook, Twitter und/oder Google+ (je 1 Los)
  • Schreiben Sie einen Blogeintrag über diese Verlosung, natürlich können Sie zusätzlich auch auf die Kalenderseite verlinken. (je 5 Lose)
  • Schicken Sie mir eine Email, mit Link zu den Beiträgen (bei Facebook und Google, musste der Beitrag öffentlich gepostet werden, damit ich das überprüfen kann).
Jeder Teilnehmer bekommt Losnummern zugeteilt (je nachdem was er alles gemacht hat), Mehrfachteilnahme möglich. Am Ende der Aktion ziehe ich per random.org eine Nummer und schreibe den oder die Gewinner/in an.

Sollten Sie nicht gewinnen, können Sie sich den Adventskalender für den guten Zweck natürlich auch kaufen. Für sich selbst, für Freunde, Geschäftspartner oder vielleicht als zweit-Kalender für Ihre Kinder :)

Dienstag, 11. Oktober 2011

TV Tipp: Abenteuer Erde - Manú - Perus verborgener Regenwald

Heute 20:15 im WDR

kommt im Rahmen von Abenteuer Erde ein Bericht über Manú. Das ist ein Nationalpark im Regenwald in Peru, der sogar zum Weltnaturerbe erklärt wurde.

Wer mehr über ihn erfahren möchte, sollte sich das heute Abend nicht entgehen lassen.
Flussufer im Nationalpark Manú
Bild: Wikipedia

Freitag, 7. Oktober 2011

Ist Regenwald kaufen sinnvoll?

Kann man durch einen Kauf dieses
Stück Regenwald retten?
Bild: OroVerde
Oftmals lassen sich Leute nur überzeugen etwas für den Regenwald zu spenden, wenn man konkrete Zahlen nennt, wie viel Wald dieser Betrag nun schützt. Doch so einfach ist das meist gar nicht. Regenwald kaufen ist nur in seltenen Fällen sinnvoll. Denn dabei gibt es einiges zu beachten.

Meistens gehört das Gebiet dem Staat und es leben oftmals Ureinwohner dort, oft sind auch die Besitzverhältnisse gar nicht geklärt. Jetzt kommt eine Organisation und will beispielsweise 100ha Tropenwald kaufen.
Wieso sollte das Land dieses Gebiet für ein Appel und ein Ei verkaufen (meist sind die qm-Preise lächerlich günstig)? Natürlich hätte das Land den Vorteil, dass sich eine Organisation um das Gebiet kümmert und Naturbelassen lässt. Doch ein Staat denkt auch wirtschaftlich, auch wenn man jetzt den Wald nicht bewirtschaften möchte, könnte das in 20 Jahren anders aussehen.
Außerdem sind da noch die Einwohner, die befürchten müssten, dass sie vertrieben werden, weil die Organisation z.B keine Bewirtschaftung des Waldes wollen.

Regenwaldkauf macht also nur Sinn, wenn das Gebiet z.B schon in privater Hand ist, möchte ein Staat seinen Wald schützen, hat er die Möglichkeit Nationalparks daraus zu errichten und ist in der Regel nicht auf die paar Euros angewiesen, die die Organisationen für den Wald zahlen.

Eine bessere Möglichkeit, Regenwald zu schützen ist die Bevölkerung mit einzubeziehen. Zeigt man ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie z.B den Regenwald für sich nutzen können (Ökologische Forst- und Landwirtschaft, Öko-Tourismus ...) generiert man Verbündete an der Basis.
Die Ureinwohner haben eine Lebensgrundlage und lernen den Lebensraum zu schätzen. Hat die Regierung dann irgendwann einmal vor, dieses Land z.B an Plantageunternehmen zu verkaufen, gibt es große Proteste von Seiten der Bevölkerung, die meist mehr bewirken, als protestierende Organisationen. In Kombination ist das dann natürlich noch besser.

Wie Sie sehen, auch beim Thema Regenwald-Kauf, muss man abwägen, wo das Geld besser angelegt ist. Eine einfache Antwort gibt es auch bei dieser Frage nicht.

Aktuelles Landkauf-Projekt von OroVerde:
Ich möchte euch noch ein Projekt vorstellen, bei dem es sinnvoll ist, Land zu kaufen. Es befindet sich derzeit in der kritischen Phase und benötigt noch ca. 300.000$ zum Erfolg.

33.000 Hektar ist es groß, das Gebiet in Guatemala namens Naranjitos. Es ist ein schönes Stück Land mit sechs Wasserquellen und beheimatet faszinierende Arten wie Jaguare, Pumas oder Faultiere.
Dieses Land befindet sich in Privatbesitz und steht zum Verkauf. Die größten Interessenten sind Viehhändler, die das Gebiet zu Weideland machen möchten.
Mehrere internationale NGO's möchten dieses Gebiet gemeinsam retten. Doch es könnte am Geld scheitern.

Nach dem Kauf werden die Organisationen auf oben aufgeführte Mittel setzen und die Einwohner mit ins Boot holen. Denn nur so kann das Regenwaldgebiet nachhaltig geschützt werden. Es wäre schade, wenn das Projekt so kurz vor Schluss scheitern würde, deshalb seien Sie fleisig auf Blog2Help aktiv, verbreiten Sie diesen Post und vielleicht spenden Sie ja selbst für das Projekt.

=> Mehr Infos zu dem Projekt und Spendenmöglichkeit

Donnerstag, 6. Oktober 2011

WM in Katar - Eine Chance für die Umwelt?

Die Fußball-WM als
Chance für die Umwelt?
Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de
Mal abgesehen davon, was ich als Fußball-Fan davon halte, dass die WM 2022 in Katar stattfindet, möchte ich heute diese WM in weiter Ferne in Sachen Umweltschutz einmal näher beleuchten.

Katar hat knapp 1,7 Millionen Einwohner und nur ein WM gerechtes Fußballstadion. Elf weitere müssten nur für die WM gebaut werden um sie dann wieder abzureißen. Man überlegt zumindest, ob man die Stadien nicht leicht auseinanderbaubar macht, damit sie wo anders wieder aufgebaut werden könnten.
Mit 40°C herrscht unterm Tag eine drückende Hitze in dem kleinen Staat. Das wäre eine Tortur für Fußballer und Fans. Doch Katar wäre nicht Katar, wenn sie nicht auch dieses kleine Problemchen mit Geld aus dem Weg schaffen könnten. Die Stadien sollen auf angenehme 18°C herunter gekühlt werden, dazu soll unter jedem sechsten Sitz eine Klimaanlage installiert werden.
Dass das ziemlich viel Energie verbraucht, muss man glaub ich gar nicht mehr erwähnen. Aber Katar hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Strom für die Kühlung durch Solaranlagen auf dem Dach der Stadien herzustellen. Das könnte die große Chance sein.

Katar als Photovoltaik-Vorreiter:
Die reichen Scheich-Staaten, die das nötige Kleingeld (durch Öl und Gas-Verkauf) und die Erfahrung im Energiesektor haben, müssen eine wichtige Rolle einnehmen, wenn die zukünftige Energieversorgung klimafreundlicher vonstattengehen soll.
Mit durchschnittlich 360 Sonnentagen ist Katar prädestiniert für die Herstellung von Solarstrom. Das größte Solarkraftwerk der Welt ist dort auch schon in Planung.
Wird die WM in Katar ein Erfolg könnte das einen riesigen Imagegewinn für Photovoltaikanlagen bedeuten. Auch die Berichterstattung im Vorfeld könnte einen Imageschub bringen.

Wohin mit dem ganzen Strom?
Die arabischen Wüstenstaaten könnten eine große Menge Solarstrom produzieren, die sie aber selbst gar nicht verbrauchen könnten. Doch der Transport per Überlandkabel ist aufwendig und könnte große Verluste der Strommengen bedeuten. Deshalb habe ich nach alternativen geforscht. Im Beitrag die Energieversorgung der Zukunft, habe ich erwähnt, dass man die Speicherung per Wasserstoff- oder Gasumwandlung durchführen könnte.

Dieses Jahr soll der Baubeschluss der Nabucco-Pipeline erfolgen, dieses 14 MRD € Projekt soll Gas von der Türkei über Bulgarien, Rumänien, Ungarn nach Österreich zum Gasverteilungszentrum der OMV liefern. Von dort aus soll das Gas in die Staaten wie Deutschland, Schweiz, Frankreich etc... verteilt werden.
Die Türkei sucht weitere Partner, die Gas zuliefern könnten. In die Pipeline passen 31 Milliarden Kubikmeter Gas, die müssen erst einmal gefüllt werden und dazu könnte die Türkei Katar als Gaslieferant sehr gut gebrauchen.
Katar hat zwar eines der größten Erdgasvorkommen der Welt, könnte aber auch durch ihr enormes Sonnenpotential riesige Mengen umweltfreundlichen Gas herstellen.



Der Verlauf der Nabucco-Pipeline
Bild: Wikipedia

Wenn Sie sich jetzt fragen, "aber durch Verbrennung von Gas entsteht ja auch CO2", dann ist die Frage berechtigt. In meinen Recherchen habe ich aber herausgefunden, dass man zur Herstellung von Gas aus Strom CO2 benötigt, der erst einmal aus der Atmosphäre entzogen werden muss. Später bei der Verbrennung wird er dann wieder freigesetzt (ob das jetzt ein Nullsummenspiel ist, kann ich leider nicht beantworten, da ich mich in Chemie nicht sehr gut auskenne).

Zusammenfassend kann man sagen, dass dies nicht nur eine Chance ist, sondern auch die Energieversorgung revolutionieren könnte. Mit diesem sauberen Gas hat man vollste Flexibilität und hat auch das Problem der Speicherung gelöst (sollte es in den Wüstenstaaten unerwartet zu Sonnenausfall kommen). Der einzige Wehrmutstropfen ist der Wirkungsgradverlust, der bei der Umwandlung von Strom zu Gas entsteht, aber der sollte angesichts des enormen Strompotentials der Sonne in den Wüstenstaaten zu verkraften sein.
Ein Gewinn für Scheichs und Umwelt.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

TV-Tipp: Mini-Monster in Amazonien *MI+DO*

Mini-Monster
Bild: arte
Die zwei Teilige Dokumentation "Mini-Monster in Amazonien" kommt heute, Mittwoch 5.10 und morgen Donnerstag 06.10.2011 jeweils um 19:30 auf arte.

In dieser Dokumentation versucht ein wissenschaftliches Team seltsame Arten im brasilianischen Regenwald zu entdecken. So z.B auch die Buckelzirpen. Sie durchleuchten die Verhaltensweisen der Insekten und wollen herausfinden, wie sie das Leben im Tropenwald bewerkstelligen.
Es gibt die allein lebende Buckelzirpe und die Gesllige, die in Schwärmen lebt. Über erstere gibt es noch so gut wie keine Erkentnisse, geschweige dem wissenschaftliche Arbeiten. In dieser Doku wird versucht mit High-Tech-Kameras und neuesten Aufnahmemethoden, Licht ins Dunkle zu bringen.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Brasilien: Keine Vertreibung für Aggrosprit

Ein Bauer steht vor seinem
abgebrannten Haus. Es musste
für Plantagen weichen.
Bild: regenwald.org
Der Ölgigant Shell betreibt dank Unterfirmen viele Zuckerrohrplantagen im brasilianischen Regenwald. Diese sollen nun noch erweitert werden.
In Mato Grosso do Sull, gelegen in Südwesten Brasiliens sollen weitere Wald- und Landwirtschaftsflächen dem Zuckerrohr weichen. Auch Ureinwohner sind davon betroffen und protestieren dagegen. 

Die Plantagen rauben ihnen nicht nur Land, sondern auch Wasser. Außerdem birgt es viele Gefahren für die Menschen. Seit 2008 wurden insgesamt 47 Menschen von Farmern erschossen, weil Sie angeblich unerlaubt auf den Plantagen waren. In dieser Region herrschen auch die größten Sterblichkeitsraten wegen Unterernährung und dort gibt es eine sehr hohe Selbstmordrate. Diese Werte kommen nicht von ungefähr. 

Fordern Sie Shell dazu auf, dass sie ihre Geschäfte mit dieser Machenschaft entweder einstellen oder die Geschäftspraktiken so verändern, dass der Zuckerrohr Sozial- und Umweltverträglich hergestellt wird. Desweiteren tanken Sie bitte kein E10 Sprit. 

Montag, 3. Oktober 2011

Bilanz Update #11

Nach knapp einem Monat wird es wieder Zeit für eine Spendenbilanz. Auch dank dem Schlag den Raab Tippspiel und starken 1.263 Spenden für den Regenwald durch unsere Spendenfunktion innerhalb eines Monats sieht die Bilanz sehr gut aus.

Alter Spendenstand im Spendentopf: 82,13 €
Aktueller Stand: 112,11 €
Differenz: +29,98€

Klammlose:
Klammlose sind eine Art Internetwährung mit schwankendem Wert. Diese verdienen wir hauptsächlich durch unsere Schwesterseite Zock4Help.de

Losestand alt4.600.384.906
Losestand neu: 5.426.064.328
Differenz: +825.679.422 Lose

Damit stehen aktuell 1.046.605.625 Lose zum verkauf für 4,2Cent die Millionen

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Regenwald-Erfolge im September

Erfolg, Daumen hoch, super
Die Erfolge im September
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de
Es war einiges los im Monat September, vor allem in der letzten Woche hat sich einiges getan in Sachen Regenwaldschutz. Hier möchte ich die größten Erfolge noch einmal zusammenfassen:

01.09.2010
Der Protestmarsch gegen die Straße durch den bolivianischen Regenwald scheint erste Wirkung zu zeigen. Der Präsident zeigt sich gesprächsbereit. Kurz darauf findet ein Treffen mit dem Präsidenten und 10 Ministern statt.

20.09.2010
Das Verfassungsgericht Indonesiens entschied, dass die Plantagegesetze Verfassungswidrig sind. Das Gesetz sah vor, dass das Betreten von Plantagen mit bis zu 5 Jahren Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet 409.000€ bestraft werden kann. Dagegen gingen fünf Bauern vor und bekamen recht.

23.09.2010
Der Protest gegen den Konzern Unilever (u.a Hersteller von Rama) der Organisation Rettet den Regenwald e.V zeigte Wirkung. Der Vorsitzende von Unilever, Harry Brouwer zeigte sich gesprächsbereit und versprach der Sache (inakzeptable Herstellung von Palmöl seitens des Zulieferers Wilmar) nachzugehen.

27.09.2010
Die Bauarbeiten der Schnellstraße (siehe 1.9) wurden nach der Zerschlagung des Protestmarsches vorerst gestoppt und der Präsident versprach, jetzt fair mit dem Thema umzugehen.

28.09.2010
In Kamerun verbot ein Gericht die weitere Abholzung eines Waldstücks am Rande des Korup-Nationalparks. US-Investoren wollten das Land roden um die Bäume gewinnbringend zu verkaufen.

29.09.2010
Der Bau des drittgrößten Staudammes wurde teilweise gestoppt. Für diesen wären große Fläche Urwald überflutet worden. Ein brasilianisches Gericht verbietet alle Bauarbeiten, die den Fluss Xingu (ein Zufluss des Amazonas) beeinträchtigen könnten. Damit gaben sie der Beschwerde eines Fischereiverbandes statt, der sich in seiner Existenz bedroht fühlte.

Viele dieser Erfolge resultieren auch durch die Arbeit von Organisationen hierzulande, die zusätzlichen Druck auf die Regierungen ausüben, Anwälte durch Ihre Spenden bezahlen oder Personen vor Ort unbürokratisch helfen. Es ist noch viel zu tun, dass auch weiterhin Erfolge gefeiert werden können.

Auf einen erfolgreichen Oktober :)